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Lebensversicherer dürfen Überschussbeteiligungen kürzen, falls ihre Wirtschaftlichkeit gefährdet ist. Erneut wurde die Klage vom Bund der Versicherten abgewiesen. Echte Alternativen zur Lebensversicherung bieten nur noch Immobilien, die Börse oder das Casino. Niedrige Zinsen an den Kapitalmärkten begrenzen die Möglichkeiten für Sparer und Anleger.
Angeschlagene Versicherer dürfen Überschussbeteiligung kürzen
Eine geringere Auszahlung ihrer Lebensversicherung (Lebensversicherung Test) kann Verbraucher weiterhin ereilen. Das Landgericht Düsseldorf urteilte, dass Versicherer die Überschussbeteiligung rechtmäßig kürzen dürfen. Dagegen geklagt hatte der Bund der Versicherten e. V. (BdV). Gegen die erste Niederlage vor dem Amtsgericht Düsseldorf in 2016 legte der BdV Berufung ein.
In der Urteilsbegründung wird ausgeführt, weshalb die Kürzung von Überschussbeteiligung der geltenden Rechtslage entsprach und weiterhin zulässig ist. Am Ende, so das Gericht, „…könne der Versicherungsnehmer lediglich Auskunft und keine Rechnungslegung von dem Versicherer verlangen.“ (LG Düsseldorf, Az. 9 S 46/16) Die Rechtmäßigkeit fußt vor allem auf der Neuregelung des Gesetzes zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte (Lebensversicherungsreformgesetz – LVRG)
Niedrigzinsphase als Grund für gekürzte Überschussbeteiligung
Die Bundesregierung erklärt auf ihrer Internetseite selbst in anschaulicher Weise, wieso vor knapp drei Jahren die Reform kommen musste. Lebensversicherungen müssen häufig viele Jahre bestehen, bis sie vom Kunden eingelöst werden. Die Versicherer nehmen das Geld der Kunden und investieren es, um Zinsen zu verdienen. In Zeiten der Krise und niedriger Zinsgewinne kommt das Prinzip der Lebensversicherung in Schwierigkeiten. (Erklärvideo des BMF vom 29.08.2014)
Den Versicherern ist es nach wie vor erlaubt, anhand ihrer wirtschaftlichen Situation als Unternehmen über die Höhe von Überschussbeteiligungen zu entscheiden. Anbieter von Lebensversicherungen dürfen diese Bonuszahlungen kürzen, falls sie harte Zeiten durchstehen müssen. Der Bestand des Versicherers ist hier wichtiger als ein Bonus für den Versicherungsnehmer.

Klageweg führt Versichertenbund nach Karlsruhe
Die erneute Niederlage vor Gericht lässt dem BdV noch die Möglichkeit, die nächste Instanz anzurufen. Die dritte Station des Verbands führt nach Karlsruhe – vor den Bundesgerichtshof (BGH). Ziel ist es, im Sinne der Verbraucher eine Gesetzesänderung zu erreichen. Alle bisherigen Urteile können vom BGH aufgehoben werden. Danach besteht nur noch die Chance, dass das Bundesverfassungsgericht der Sache annimmt.
Einem endgültigen Richterspruch, der sich gegen die Urteile der Düsseldorfer Gerichte entscheidet, kann die bereits geplante Reform der Reform zuvorkommen. Dem BdV und anderen Verbraucherschützern stellt sich dann das Problem, ausreichend Einfluss auf diesen Prozess aufzubauen. Schließlich hat sich die Lage an den Finanzmärkten noch nicht gebessert. Eine neue Fassung des LVRG könnte weitere Unterstützungen der Versicherer beinhalten.
Alternativen zur Lebensversicherung?
Als Alternativen zur klassischen Lebensversicherung werden häufig Lösungen wie die geförderte Altersvorsorge oder private Rentenversicherungen genannt. (Altersvorsorge Test) Doch wenn es um Niedrigzinsphasen auf dem Kapitalmarkt geht, sitzen alle Anbieter im selben Boot.
Einen echten Ausweg haben Verbraucher nur außerhalb der betroffnen Branchen. Zum Beispiel durch den Kauf von Immobilien und freien Grundstücken. Dass es Investoren ins „Betongold“ zieht, ist seit längerer Zeit zu beobachten und schlägt sich auf die Preise nieder. Privatpersonen bleiben sonst nur eigene Beteiligungen an Fonds oder mit eigenem Aktienkonto. (Depotkonto Test)
Hintergrund: Vom Sparen und von Niedrigzinsen
Viel wird über Niedrigzinsen und Nullzinspolitik geschrieben. Aber selten wird erklärt, wieso unsere Wirtschaft durch dieses Tal muss. Dabei kann man die niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten damit erklären, dass es zu viel Erspartes gibt. Doch haben die Deutschen nicht alle einen Geldspeicher bis zur Decke gefüllt. Irgendwo muss es also viel zu viel Finanzkapital geben. (Kapitalanlage Test)
Börsenfreunde kennen den Effekt: Strömen zu viele Käufer auf eine Aktie, steigt zwar der Kurs – der Preis pro Aktie spiegelt die große Nachfrage. Aber die Rendite der Aktie fällt. Das Handeln lohnt sich mehr als das Halten im Depot. Es sind insgesamt vor allem erfolgreiche Fonds und große Unternehmen zusammen mit einzelnen Staaten, die viel Erspartes gewinnbringend anlegen wollen. Weil das Angebot so viel Rendite nicht hergibt, steigen die Preise und fallen die Zinsen.
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Zumindest bis auf weiteres kommt auf Pferdehalter in der Gemeinde Tangstedt die neue Pferdesteuer zu. 150 Euro im Jahr pro Pferd sollen helfen, die Gemeindekasse zu entlasten. Doch bis zur Entscheidung am Mittwochabend hielten die Proteste an. Wer Pferde besitzt, muss auch ohne Pferdesteuer hohe Kosten stemmen. Allein die Pferdehaftpflichtversicherung schlägt mit mehreren Hundert Euro zu Buche.
Tangstedt: 4. deutsche Gemeinde mit Pferdesteuer
Am gestrigen Mittwochabend hat sich die nunmehr 4. deutsche Gemeinde für die Erhebung einer Pferdesteuer entschieden. Die teils massiven Proteste in Tangstedt konnten die Mehrheit der Gemeindevertreter letztendlich nicht überzeugen. Mit 10 Ja- gegen 7 Nein-Stimmen wurde die Einführung einer Pferdesteuer beschlossen.
In Schleswig-Holstein ist Tangstedt die erste Gemeinde, die diesen Schritt ging. In Deutschland besteuern sonst nur 3 Gemeinden im Land Hessen Pferdehalter pro Tier. Die Gegner der neuen Pferdesteuer sind entschlossen, dagegen Klage einzureichen. Für sie ist die Besteuerung nicht rechtmäßig. Dabei liegen unterschiedliche Rechtsgutachten vor, die sich in ihrer Einschätzung widersprechen.
Landesregierung gegen Besteuerung
Die neue Landesregierung von Schleswig-Holstein dürfte vom Tangstedter Beschluss nicht begeistert sein. Laut Koalitionsvertrag der Regierungsparteien CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben sich darauf verständigt, die Besteuerung von Pferden grundsätzlich abzulehnen.
Aus dem Entwurf für den Koalitionsvertrag konnte gestern bereits der NDR zitieren: „Reiten ist Sport, und Sportarten sollten nicht besteuert werden. Wir werden deshalb das Kommunalabgabengesetz dahingehend ergänzen, dass die Erhebung von Steuern auf die Ausübung eines Sportes unzulässig ist.“ (NDR.de vom 14.06.2017) Über die finale Fassung werden die Parteimitglieder allerdings erst noch abstimmen. Inwiefern die Pferdesteuer dabei zur Diskussion steht, ist aktuell noch unklar.

Zusätzliche Kosten für Pferdehalter
Tierarztbesuche, Hufeisen, Reitausrüstung und Impfungen machen, neben der Haltungsform, die unmittelbaren Kosten für Pferdehalter aus. Wer den Stallplatz anmietet und jemanden mit der direkten Pflege und Betreuung beauftragt, zahlt zusätzlich für sein Pferd. Aber auch die Pferdehaftpflichtversicherung für Halter will bezahlt werden.
Alles in allem sind die jährlichen Aufwendungen für ein gut versorgtes Pferd nicht unerheblich. Vor diesem Hintergrund kann man die lautstarken Proteste der Pferdefreunde in Tangstedt nachvollziehen. 150 Euro mehr im Jahr scheint für Außenstehende nicht viel Geld zu sein. Doch in der Summe kommen auf Pferdehalter jedes Jahr hohe Kosten zusammen. Nicht ohne Grund verlassen also die ersten Pferdebesitzer die Tangstedter Gemeinde infolge der neuen Pferdesteuer.

Pferde- und Reitanlagen genießen keine öffentliche Förderung
Anders als Fußballplätze und Sporthallen genießen Anlagen des Pferdesports in der Regel keine öffentliche Förderung. Der Betrieb von Ställen, Reitschulen und Wettkampfanlagen findet vor allem durch Privatpersonen statt. Die Kosten werden über Vermietung und angebotene Dienstleistungen eingespielt.
Weil der Norden Deutschlands mehr flache, freie Areale bietet als der Süden, gilt die Pferdehaltung in Ländern wie Schleswig-Holstein allgemein als günstiger. Nicht wenige Halter können auf dem eigenen Grundstück ihre Pferde unterbringen. Das senkt die Kosten für Stallplätze und Koppeln.

Pferdehaftpflichtversicherung: Unverzichtbare Absicherung, trotz Mehrkosten
Pferdehalter sind nicht nur dafür verantwortlich, dass es jedem einzelnen Tier gut geht und es rundum versorgt ist. Sie werden zusätzlich für Schäden zur Verantwortung gezogen, die ihr Pferd anderen anrichtet. Dazu muss es nicht erst zu einer außergewöhnlichen Situation kommen, etwa dass ein Pferd ausbüchst und einen Autounfall verursacht. Es reicht schon, dass sich Dritte verletzen, weil sie das Pferd erschreckt hat. Aber auch den Tierazt oder Hufschmied als Profi im Umgang mit Pferden kann ein Tier schädigen.
In solchen Fällen macht sich eine vorher abgeschlossene Pferdehaftpflichtversicherung bezahlt. (Pferdehaftpflichtversicherung Test) Kosten für Schmerzensgeld, Reparaturen oder Schadensersatzansprüche können leicht größere Summen erreichen. Pferde sind kraftvolle Tiere und daher in der Lage, Menschen ernsthaft zu verletzen. Damit für die finanziellen Konsequenzen vorgesorgt ist, sollte jeder Halter über den Abschluss einer Pferdehaftpflichtversicherung nachdenken.
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Pferdehaltung ein Elitenthema?
Sicherlich muss man ein bestimmtes Einkommen erzielen, um als Pferdeliebhaber die Kosten seines Hobbys stemmen zu können. Aber das macht die Pferdehaltung noch längst nicht zu einem Vergnügen nur für Eliten und Schwerreiche. Auch wenn dem Reiten noch das Image eines Reichensports anhaften möge.
Reiten als Freizeitsport wird, wo verfügbar, auch zu günstigen Preisen, zum Beispiel im Rahmen von Hochschulsportangeboten, breiteren Schichten ermöglicht. Gerade Menschen, die in größeren Ballungsräumen leben, bietet das Ausreiten eine naturnahe Abwechslung. Die Angebote von Pferdehaltern zusammen mit der Arbeit von Pferdeverbänden machen das Reiten viel mehr Menschen zugänglich, als nur den „Schönen und Reichen“.
Fazit
Wie sehr im vergangenen Jahr das Thema Pferdesteuer in Deutschland auf Gemeindeebene diskutiert worden ist, das dokumentiert der Jahresbericht 2016 der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (auch: Fédération Equestre Nationale – FN). Angesichts anhaltend klammer Kassen der Kommunen bietet sich die Pferdesteuer an, um die öffentlichen Kassen zu entlasten. Doch damit kann man sich schnell viele Gegner machen, wie der Fall Tangstedt zeigt.
Pferdehalter müssen teils enorme Kosten tragen. Schließlich sind sie häufig für mehrere Tiere verantwortlich, gerade wenn es sich um Turnierpferde handelt oder ganze Familien gerne ausreiten. Spätestens dann, wenn sich die neue Landesregierung entschließt, der Pferdesteuer ein frühes Ende zu bereiten, dürfte Tangstedt die neue Einnahmequelle wieder verlieren.
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Dass vor allem chronisch kranke Menschen in großer Zahl nicht ihre Medikamente nehmen oder auf andere Weise ihre Therapie ins Leere laufen lassen, ist ein bekanntes und globales Problem. Die WHO mahnte bereits vor über 15 Jahren zum Handeln. Zum Wohle der Gesundheit aller Patienten und zum Wohle der Gesundheitssysteme ist jede Hilfe willkommen, die zu stärkerer Therapietreue führt.
Handy-App: Gesundheitsassistent MyTherapy
Menschen mit chronischen Symptomen müssen regelmäßig Medikamente nehmen. Wer sich dabei nur auf sein Gedächtnis verlässt, kann leicht die Einnahme von Tabletten oder das Setzen von Spritzen vergessen. Klassischerweise stellen sich Betroffene deswegen einen Alarm in ihrer Uhr oder in ihrem Handy (Handyversicherung Test) ein. Im Vergleich dazu sind die Funktionen einer App für das Smartphone wesentlich zahlreicher. Der tägliche Begleiter wird damit zum persönlichen Gesundheitsassistenten.
Mit MyTherapy betreibt und entwickelt das Startup-Unternehmen smartpatient GmbH so eine App. Die Firma mit Sitz in München verfolgt den Anspruch, Unterstützung bei Therapiemaßnahmen zu geben und gleichzeitig höchsten Standards in Sachen Datenschutz und Privatsphäre zu genügen. Dieser digitale Therapieplaner erinnert an die Einnahme von Medikamenten und verwaltet den gesamten Fortlauf der Therapie.
WHO Studie zur Therapietreue: Aufruf zum Handeln
Dass Patienten mit chronischen Erkrankungen häufig ihre Medikamente nicht nehmen oder ihre Therapie schleifen lassen, ist ein ernsthaftes Problem. Das stellte die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) vor knapp 15 Jahren offiziell fest. Die WHO-Studie aus dem Jahr 2003 befasste sich mit der Vernachlässigung von Langzeit-Therapien.
Dazu lautete die wichtigste Kernaussage des Reports: Durchschnittlich 50 Prozent der Patienten mit chronischer Erkrankung halten nicht die von einem Arzt angeordnete Therapie ein. Diese Zahl gilt übrigens für die sogenannten entwickelten Länder. Die WHO musste 2003 einräumen, dass viele Patienten unleugbare Schwierigkeiten mit den empfohlenen Behandlungen haben. (s. WHO 2003, S. XIII)

Geballte Informationen für Patienten und behandelnde Ärzte
Den Patienten, die eine Behandlung nicht grundsätzlich ablehnen, fehlt es häufig genug an ausreichender Motivation. Die könnten spielerisch gestaltete Smartphone-Apps liefern. Der Trend dazu ging von den USA aus und ist nun auch bei uns angekommen. Das Beispiel von MyTherapy zeigt, dass dem Benutzer – neben der bloßen Erinnerung daran, Medikamente einzunehmen – mit noch weiteren Funktionen unter die Arme gegriffen werden kann.
Die App kann mit dem Barcode auf der Tablettenverpackung, mit Übungsintervallen und Messwerten gefüttert werden. Die ständige Überprüfbarkeit soll die Patienten dazu anhalten, keinen Tag die nötigen Therapieschritte auszulassen. Aus dem Logbuch der App lässt sich monatlich ein Therapiebericht erstellen. Benutzer, die ihre App mit einem Konto beim Entwickler registrieren, können sich ihren Plan ausdrucken lassen. So liegen beim nächsten Arztbesuch die Informationen zum Therapieverlauf gesammelt vor.
Strukturierte Behandlungsprogramme der GKV für Millionen Chroniker
Im System der gesetzlichen Krankenversicherung (Gesetzliche Krankenversicherung Test) legt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Leitlinien für Chronikerpläne fest. Anhand derer erstellen die Krankenkassen einheitliche, strukturierte Behandlungsprogramme für Patienten mit chronischen Erkrankungen.
„Diabetes, Asthma, Atemwegserkrankungen oder Herzerkrankungen – dies alles sind chronische Krankheiten, an denen ungefähr 20 Prozent der Bürger in Deutschland leiden. Um diese Patienten langfristig sinnvoll behandeln zu können, können die Krankenkassen ‘Disease-Management-Programme’ [DMP], besonders strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch Kranke, anbieten.“ – Krankenkassen.de
Laut AOK waren Ende 2015 7,7 Millionen Patienten in solchen Programmen eingeschrieben. Gegenüber den Zahlen für 2014 spricht die AOK von einem Anstieg um 3,2 Prozent. In beinahe acht Jahren habe sich die Teilnehmerzahl um 1,6 Millionen Menschen mit chronischen Erkrankungen erhöht. (Meldung der AOK vom 30.01.2017)
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Gesund leben trotz Smartphone: Balance statt Hamsterrad
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Therapietreue ist wichtiger Gesundheitsfaktor
Patienten dazu zu bringen, sich stärker an ihren Therapieplan zu halten, kann nicht nur deren Leben retten. Auch aus ökonomischer Sicht haben die Krankenkassen ein Interesse daran, dass Chroniker nicht noch schwerer erkranken. Schließlich ist eine weitere Kernaussage des WHO Reports, dass effektivere Maßnahmen zur Steigerung der Therapietreue mitunter einen größeren Einfluss auf die Gesundheit haben können als bessere Behandlungsmethoden.

TÜV-Zertifikat für Datenschutz der MyTherapy-App
Die Entwickler der MyTherapy-App konnten für das Jahr 2017 das Prüfsiegel des TÜV Saarland erhalten. Damit wurde der Anwendung eine sichere Datenübertragung, besondere Berücksichtigung des Datenschutzes und eine gute Bedienbarkeit bescheinigt.
Das Jahres-Zertifikat des TÜV Saarland ist bis 01.01.2018 gültig und kann hier direkt abgefragt werden.

Fazit
Das Problem von Therapieabbrüchen durch den Patienten besteht bis heute fort. Alle Methoden und Technologien, welche das Einhalten von Therapieplänen befördern, helfen den Betroffenen und dem Gesundheitssystem.
Gerade älteren Menschen, die sich auf ein Smartphone einlassen, kann der Umgang mit diversen Therapiemaßnahmen und Tablettenzeiten erleichtert werden. Daneben zählt vor allem auch ein solides Vertrauen in den Rat von Arzt und Apotheker. Letztlich aber müssen Patienten jeden Alters am Ball bleiben und ihren Teil der Behandlung beisteuern.
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Gesund leben trotz Smartphone: Balance statt Hamsterrad

Im Interview mit der Stiftung Gesundheit Ende vergangenen Jahres zeigte Medienwissenschaftler und Buchautor Gerald Lembke einen Weg zwischen ignoranter Technikverteufelung und naiver Technikabhängigkeit auf. Smartphones sind zum normalen Multifunktionsbegleiter geworden. Mit ihnen halten wir den Zugang zu den digitalen Parallelwelten in Händen. Handyversicherungen helfen dabei, nach Verlust oder Defekt schnell einen Ersatz zu bekommen. Am Ende bleibt die große Frage, ob wir es mit andersartigen Prothesen oder den Boten der digitalen Demenz zu tun haben.
Wie dem “digitalen Hamsterrad” entkommen?
Die Themen Gesundheit und Wohlbefinden sind längst keine rein medizinischen mehr. Die Art und Weise, wie wir in Deutschland und vielen anderen industrialisierten Gesellschaften täglich unser Leben führen, hat auch Einfluss auf Körper und Geist. So bewegen sich die meisten Menschen nicht nur in der biologisch-physischen Welt – man nennt diese gern „Realität“ -, sondern sind auch in unsichtbaren, in digitalen Welten unterwegs. Und kein Gegenstand steht so sehr für unser digitales Leben wie das Smartphone.
Im Interview mit der Stiftung Gesundheit sprach Gerald Lembke, Autor des Buches „Im digitalen Hamsterrad. Ein Plädoyer für den gesunden Umgang mit Smartphone & Co.“, über seinen Ansatz zum gesunden Umgang mit den allgegenwärtigen Versuchungen, komplett im Digitalen abzutauchen. Die Betreiber von Plattformen wie Facebook, Twitter etc. sprachen immer schon von „sozialen Netzwerken“. Doch das tatsächlich Soziale, also der reale Umgang zwischen Menschen, dürfe laut Lembke nicht durch das Digitale verdrängt werden. Im Interview berichtet Professor Lembke vor allem auch aus seinen eigenen Erfahrungen heraus und wie er die Balance für ein Leben mit und nicht gegen digitale Technik gefunden hat.
Lembke: Reflexion und bewusst eingeschränkte Nutzung
Der Ansatz von Gerald Lembke hat seinen Ausgangspunkt in der Reflexion nach 5 Jahren digitalem Konsum, der bei ihm aus dem Gleichgewicht geraten war. Lembke gehörte zu den Menschen, die seit dem ersten Smartphone von dieser Technologie begeistert waren und sich damit intensiv beschäftigten, sie in ihren Alltag fest integrierten: „…vor neun Jahren gab es ein göttliches Ereignis für mich: Das erste iPhone kam auf den Markt. Damit konnte man plötzlich alles mobil erledigen. Das hat mich dann so fasziniert, dass ich von dem Gerät nicht mehr weg kam. Fünf Jahre später merkte ich dann, dass ich mich inzwischen mehr mit digitalen als mit realen Themen beschäftigte. An diesem Punkt begann ich zu reflektieren und realisierte, dass ich immer weniger physische Kontakte hatte und immer mehr in diese digitale Virtualität abdriftete. Damit ging es mir nicht gut – auch körperlich nicht.“ Mit der auch von ihm körperlich spürbar gewordenen Unausgewogenheit begann für Lembke der Wandel hin zu einem reflektierten und bewussten Verhalten. („Smombies“ on Tour: Wege aus dem digitalen Hamsterrad)
So berichtet er von dem positiven Effekt, mit fremden Menschen realen Umgang üben zu müssen. „Das spannende an diesem dreieinhalbtägigen Seminar war, dass wir unsere Smartphones und Computer zu Beginn abgeben mussten. Es war also ein Wochenende komplett ohne digitale Geräte – was ich bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr kannte…und nun war ich mit Menschen zusammen, die ich mir nicht aussuchen konnte und mit denen ich zusammen verschiedene Übungen, Küchenarbeit und Gartenarbeit machen musste. Das war für mich eine besondere Herausforderung. So habe ich überhaupt wieder gelernt real zu kommunizieren und auf andere zuzugehen – alles was in der Virtualität eben nicht notwendig ist.“
Das richtige Maß
Lembke steht für eine ergänzende Beziehung vom Menschen zum Smartphone, von uns zu unseren virtuellen Welten. Damit nimmt der Medienwissenschaftler eine gemäßigte Position ein. Ein gesunder Umgang mit diesen Technologien besteht somit darin, sie als Erweiterung des täglichen Lebens zu nutzen. Allerdings sollte man sich im selben Maß der Probleme bewusst sein. Obszessiver Gerbauch kann leicht in einer Form von Sucht münden. Es ist daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Kinder und Jugendliche von Anfang an einen gesunden und gewinnbringenden Zugang zum digitalen Raum aufzuzeigen.
Im Vergleich zu anderen Technologien des Alltags, vor allem zum Auto, haben sich gerade Smartphones unglaublich schnell etabliert. In kürzester Zeit sind die so normal geworden, dass sie für die meisten Menschen vermutlich wirklich nicht mehr wegzudenken sind. Neben ihrem Materialwert, also dem Preis für ein neues Smartphone, haben sie einen nicht bezifferbaren emotionalen, psychologischen und sozialen Wert. Wertvoll genug, dass man sich gegen den Defekt, Verlust oder Diebstahl seines Smartphones versichern lassen kann. (Handyversicherung Test)
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„Digitale Demenz“ oder große Bereicherung?
In der Debatte um unseren Umgang mit Smartphones, mit dem Internet und mit der digitalen Parallelwelt überhaupt kann man zwei weitere Positionen ausmachen. Auf der einen Seite gibt es die Warnungen und zum Teil drastischen Hinweise wie die eines Manfred Spitzers, der das Buch „Digitale Demenz“ schrieb. Wir und unsere Kinder würden die Konsequenzen unserer immer weiter zunehmenden Digitalabhängigkeit in Form von körperlichen und geistigen Schäden zu spüren bekommen – wenn nicht eine Abkehr vollzogen werden würde.
Am anderen Ende dagegen findet sich die Idee des Smartphones als Erweiterung unseres Körpers und unseres Denkens. Vor allem kommunikative Funktionen in einem Gerät vereint, sind die kleinen „Supercomputer“ im Taschenformat Teil von uns geworden. Smartphones sind demnach mehr als bloße Technik, also mehr als nur viele Werkzeuge in einem Apparat. Sondern sie sind eine Prothese, ohne die wir nicht mehr so leben können, wie wir es mittlerweile gewohnt sind. Teilweise sind neue Strukturen ohne die digitale Vernetzung schlicht nicht aufrecht zu erhalten.
Smartphones als Sozial-Prothese
Ein anderer Autor, Bert te Wildt („Digital Junkies“) schreibt passend dazu: „Das Smartphone ist somit nicht nur ein Gestalt gewordener Selbstreflex, sondern auch eine individuelle Kumulation des Anderen in unserem Leben. Es ist das digitale Beziehungsobjekt schlechthin und somit Ausdruck unserer zwischenmenschlichen Bedürfnisse. Und es weiß damit bald besser als wir selbst oder eine einzelne Bezugsperson, wie wir ticken, wen oder was wir brauchen.“ (Psychoprothese Smartphone) Und in der Tat: Smartphones sind mehr noch als andere Geräte zur Sozial- oder eben Psychoprothese geworden.
Und als solche vergrößern sie den Raum für persönliche wie gänzlich unpersönliche Interaktionen. Umgekehrt verkürzen sie die übrig gebliebenen Entfernungen noch ein Stück mehr. Gewinn und Gefahr sind im Smartphone als teilweise wertvollster Besitz in den Händen vieler Menschen vereint. Dazu noch einmal te Wildt: „Dieses neuartige technologische Beziehungsorgan, das wir Smartphone nennen, ich will es nicht aus der Hand geben, schon gar nicht in die Hände von Politik und Wirtschaft.“

Die Verlockungen des einarmigen Banditen
Sich vollständig in etwas zu verlieren, muss nicht immer Zeichen von leidenschaftlicher Hingabe zu einer Sache sein. Wenn es in die falsche Richtung läuft, entwickelt sich daraus ein Suchtverhalten. Ein Leben ohne es – hier: das Smartphone und seine vielfache Vernetzung – ist für den Süchtigen deshalb nicht denkbar, weil einem dort etwas gegeben wird, das ein starkes Bedürfnis befriedigt. Gerade dann, wenn es dieses Bedürfnis erst kreiert und dann weiter fördert. In kleinen Stücken aus dem Gerät heraus mit Erfolgsmeldungen (Likes, Shares, Retweets etc.) gefüttert zu werden, macht den Output für den Süchtigen unvorhersagbar und damit zu einem Glücksspiel, das ständig mit der nächsten Belohnung überraschen kann.
Wer sich dagegen der Nützlichkeit und der Chance für Zeitverschwendung gleichermaßen bewusst ist, kann das Handy beruhigt liegen lassen. Der scheinbar endlose Strom von Updates, News und Nachrichten ist mit etwas Abstand betrachtet dann doch jeden Tag der gleiche. So wie ein Fluss auch am nächsten Tag noch fließt und aber neues Wasser durch die Gegend spült. Auch die digitale Welt dreht sich weiter, wenn man ihr kurz oder lang den Rücken kehrt.
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Meistens sind es Frauen, die werdende Eltern vor und während der Geburt ihres Kindes unterstützen. Den Hebammen machen seit länger Zeit schon auch die Kosten einer Berufshaftpflichtversicherung zu schaffen.
Steigender Druck für Geburtshelfer in ganz Deutschland
Von gleich drei Seiten nimmt die Belastung für den Berufsstand der Geburtshelfer zu. Die Zahl der Kliniken mit eigenen Hebammenstationen geht jährlich zurück. Die Versorgung wird dadurch ausgedünnt. Neben dem Abbau von Arbeitsplätzen verschlechtert sich auch die Bezahlung. Die Vergütungen für festangestellte und freiberufliche Hebammen halten nicht Schritt mit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung. Den Betroffenen bleibt somit weniger Geld für notwendige Ausgaben übrig. Zu den unvermeidbaren Kostenpunkten zählt die Berufshaftpflicht für Hebammen (Berufshaftpflichtversicherung Test).
Die Beiträge zur beruflichen Haftpflichtversicherung für diese Berufsgruppe sind in den vergangenen Jahren immer wieder angehoben worden. Mittlerweile liegen die Kosten bei 6.843 Euro im Jahr (Quelle).
Verhandlungen zwischen GKV und Deutschen Hebammenverband ergebnislos
Die lang anhaltenden Verhandlungen um Verbesserungen für die Situation von Hebammen in Deutschland sind bislang ohne Ergebnis geblieben. Für Mai 2017 wird dazu die Entscheidung der Schiedsstelle erwartet. Der GKV-Spitzenverband und der Deutsche Hebammenverband (DHV) konnten sich nicht auf eine gemeinsame Position verständigen, weswegen nun ein Kompromiss gefunden werden soll.
Der GKV-Spitzenverband vertritt die Position, dass die von ihm vorgeschlagenen Veränderungen zu einer Steigerung der Hebammen-Honorare führen werden. Die Rede ist von einer Erhöhung das Stundenlohns um rund 21,18 Euro (tagsüber) für Geburten. Von 271,94 Euro für eine achtstündige Geburtenbegleitung würde das Honorar auf 331,00 Euro für eine sechsstündige Geburt angehoben. Bei der exklusiven Betreuung durch eine Beleghebamme soll das Honorar um 93,26 auf 367,20 Euro am Tag steigen. Zudem sollen freiberufliche Hebammen in Zukunft maximal zwei Frauen parallel betreuen. (Meldung des GKV-Spitzenverbands vom 10.03.2017)
Widerspruch? Hebammenverband befürchtet Verschlechterungen
Dem gegenüber sieht der Deutsche Hebammenverband die Situation konträr zu den Aussagen des GKV-Spitzenverbands. Es entsteht ein augenscheinlicher Widerspruch. Die Kassen sprechen von Verbesserungen, die Hebammen dagegen von Verschlechterungen (Krankenkassen wollen Hebammen-Belegsystem in Kliniken abschaffen). Und beides auf der Grundlage der vom GKV-Spitzenverband vorgelegten Vorschläge.
So heißt es in einer Stellungnahme von Präsidiumsmitglied Katharina Jeschke, die zugleich auch Verhandlungsführerin für den DHV ist: „Der Hebammenverband lehnt die geplanten Regelungen ab, da sie weitreichende negative Folgen auf die geburtshilfliche Versorgung haben werden: Sie schaffen das System der freiberuflichen Beleghebammen in der heute bestehenden Form ab, ohne dass eine tragfähige Alternative vorliegt.“ (Frauen haben Anspruch auf intensive Betreuung und eine flächendeckende Versorgung)
Nun kann man beim DHV nachfragen und darum bitten, dass einem dieser Widerspruch erklärt wird. Daraufhin kann man lernen, dass womögliche Behauptungen von steigenden Einnahmen für Hebammen so nicht stimmen können. Es gehe schließlich um mehr als nur die eigentliche Begleitung der Geburten. Hebammen würden darüber hinaus eine Vielzahl an Hilfen leisten. Dürften sie in Zukunft maximal nur zwei Leistungen parallel abrechnen, sinke der Verdienst erheblich. Eine auf durchschnittlich 2,3 Prozent gedeckelte Steigerung der Vergütung bedeute, dass Erhöhungen einer Leistungsart automatisch Kürzungen für eine andere zur Folge hätten.

Der Sicherstellungzuschlag
Erfüllt eine Hebamme gewisse Voraussetzungen, kann sie für vier Ausgleichszeiträume im Jahr einen Antrag auf Ausgleichszahlung stellen. Die Chance dafür besteht zweimal jährlich. Auf diesem Weg will der Gesetzgeber die Belastung durch die Kosten einer Berufshaftpflicht für Hebammen reduzieren.
Um einen solchen Antrag stellen zu können, muss die Hebamme im entsprechenden Zeitraum Leistungen der Geburtshilfe erbracht und abgerechnet haben.
Eine genaue Erläuterung mit Hinweisen auf die rechtlichen Bestimmungen und mit einigen Rechenbeispielen hält der GKV-Spitzenverband hier bereit.

Reicht der Sicherstellungzuschlag für die Berufshaftpflicht von Hebammen?
Freiberufliche Hebammen können die steigenden Beiträge zur Berufshaftpflicht ausgleichen. Dazu gibt es den Sicherstellungszuschlag. Seit 2010 besteht diese Möglichkeit. Dennoch reißt die Kette an Klagen über zu große finanzielle Belastungen bis heute nicht ab. Folgt man den Darstellungen der Hebammen und ihren Interessensvertretern, dann reicht die Ausgleichszahlung keineswegs aus. Die Anhebung durch die Versicherer scheint die dynamische Anpassung zu übersteigen. Seit Juli 2015 wird jährlich der Ausgleichsbetrag angehoben.
Der Blick auf die Entwicklung der Hebammengehälter zeigt, dass sie zuletzt im September 2015 um 5 Prozent angehoben worden sind. Davor wurde zuletzt im Januar 2013 die Vergütung um 13 Prozent erhöht. Die Prozentzahlen wirken übermäßig hoch, wenn man sie direkt mit Lohnsteigerungen in der Industrie oder in anderen Dienstleistungssektoren betrachtet. Jedoch ist immer darauf zu achten, für welchen Zeitraum eine Anhebung gelten soll. So mag eine Anhebung um 13 oder gar 5 Prozent enorm wirken, aber sie deckt viel mehr als nur den Zeitraum eines Jahres ab. Dagegen steigen die Kosten einer Berufshaftpflicht, die freiberufliche Hebammen selbst tragen müssen, jährlich.
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Kosten für Hebammen wirken existenzbedrohend
Dass freiberuflich tätige Hebammen berufshaftpflichtversichert sein müssen, ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Zwang zur Versicherung bedeutet auch einen Zwang, entsprechende Beiträge jedes Jahr zahlen zu müssen. Einen Ausweg bietet höchstens der Vergleich verschiedener Anbieter von Berufshaftpflichtversicherungen. Allerdings ist die Zahl der Anbieter insgesamt überschaubar.
Hinzu kommt der Umstand, dass immer mehr Arbeitsplätze für Hebammen verloren gehen. Die Zahl der Entbindungsstationen geht stark zurück. Mittlerweile verfügt statistisch nur noch eine von drei Kliniken über eine entsprechende Abteilung. Mitunter ist zu lesen, dass solche Stationen nur mit 1.000 Geburten oder mehr wirtschaftlich betrieben werden können.

Teufelskreis: Weniger Abteilungen, weniger Fachkräfte für Abteilungen
Es scheint eine nicht aufzuhaltende Entwicklung zu sein, die sich in Deutschland abspielt. Einerseits schließen Kliniken ihre Entbindungsstationen und Abteilungen für Geburtenhilfe, weil sie nach eigenen Angaben keine Fachkräfte mehr finden können. Andererseits aber beklagen sich eben jene Fachkräfte, die Hebammen, über verschwindende Arbeitsplätze und miserable Arbeitsbedingungen. Ein Teufelskreis, wie es scheint.
Oder ein Wettlauf nach unten (engl.: race to the bottom). Die Vermutung liegt nahe, dass eine der Ursachen in der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung von mehr und mehr Kliniken zu finden ist. Für teure Fachkräfte ist kein Geld da bzw. will man kein Geld ausgeben. Und für zu geringe Bezahlung und bei ständiger Überlastung sind immer weniger Hebammen bereit, in einer Klinik zu arbeiten.

Beleghebammen: Weniger Kosten für Klinikbetriebe
Ein Klinikbetrieb kann sich die hohen Kosten für die Pflichtversicherung seiner angestellten Hebammen sparen, wenn stattdessen auf freiberufliche Beleghebammen zurückgegriffen wird.

Wirtschaftsunternehmung Klinik
Und tatsächlich führt die Privatisierung von Kliniken, also Einrichtungen der medizinischen Versorgung der Bevölkerung, zur Ökonomisierung der gesamten Organisation. Als wirtschaftliches Unternehmen, häufig genug in der Form einer Aktiengesellschaft, ist auch eine Klinik der Erwirtschaftung von Überschüssen verpflichtet. Befürworter versprechen sind eine schlankere Verwaltung und effizientere Leistungserbringung. Gegner sehen die Qualität der Arbeit am und mit dem Menschen resp. Patienten zum Wohle der Eigentümer gefährdet.
Will man philosophisch werden, kann man bis zu Aristoteles zurückgehen. Der im 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wirkende Denker kritisierte die Tendenz, aus jeder Sache einen Geldgewinn holen zu wollen, scharf. Medizin sei zum Heilen da und nicht zum Geldverdienen (Stichwort: Krematistik). Heute wurden die Weichen von der Politik dafür gestellt, dass auch Kliniken wie ein Wirtschaftsbetrieb geführt und strukturiert werden können. Wie immer man sich dazu verhält: Die Konsequenzen sind eine Ökonomisierung des Klinikbetriebs. Das bekommen somit nicht nur die Patienten und die Ärzte zu spüren, sondern auch die Hebammen.
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Erstes Rechtsschutz-Rating von Franke und Bornberg

Die Ratingagentur aus Hannover legt zum ersten Mal überhaupt eine Bewertung von Anbietern privater Rechtsschutzversicherungen vor. Die Analysten untersuchten die Leistungen von 141 Tarifen auf ihren Nutzen für die Versicherten. Damit erweitert das etablierte Analysehaus seinen bereits umfangreichen Katalog um eine wichtige Kategorie. Insgesamt hält Franke und Bornberg nun Ratings zu 15 Versicherungstypen bereit. Im Portfolio finden sich ab sofort Ratings für sechs Sachversicherungen.
Zahlreiche Anbieter mit starken Leistungen für Singles und Familien
Genau genommen präsentiert Franke und Bornberg gleich zwei Ratings auf einmal. Denn die Versicherer wurden mit ihren Tarifen auf zwei Zielgruppen hin untersucht: Singles und Familien. Von 69 Kompletttarifen für Singles konnten knapp 30 Prozent mit der Höchstnote „FFF“ versehen werden. Ähnlich fällt die Bewertung von Familien-Kompletttarifen aus. Hier wurden 30,56 Prozent mit dieser Wertung bedacht.
Zu den Versicherern, die für beide Kundengruppen die besten Tarife anbieten, gehören die ARAG, Advocard, die Allianz oder auch die VHV. (Die besten Rechtsschutzversicherungen für Verbraucher – Franke und Bornberg bewertet erstmals Rechtsschutztarife)
Für das Rating “FFF” als Prädikat “hervorragend” kamen nur die Tarife infrage, welche zusätzlich zum weltweit bestehenden Versicherungsschutz in praktisch allen Leistungskategorien einen gerichtlichen und außergerichtlichen Schutz bieten. Dass mehr als ein Viertel der analysierten Tarife so gut abschneidet, zeugt von einem hohen Leistungsniveau auf dem Markt. Mit der Zeit hat sich also insgesamt eine bessere Qualität als Standard durchgesetzt. Die Verbraucher profitieren vom neuen Normalzustand und können bestimmte Erwartungen an die Versicherer stellen. (Rechtsschutzversicherung Test)

Nicht nach Schema F
Wann immer es sich anbietet, unterscheidet Franke und Bornberg sein Gesamtrating nach für die Versicherten relevanten Teilbereichen. Auf diesem Weg werden nicht Äpfel mit Birnen verglichen. Denn das Ziel der Agentur ist es, eine sachgerechte Analyse präsentieren zu können. Daher werden auch die Rechtsschutzversicherung in Single- und Familientarife aufgeteilt, wie es die Versicherer üblicherweise tun.
In die Untersuchung aufgenommen wurden nur die Tarife, die alle Bausteine einer Rechtsschutzversicherung beinhalten. Dazu gehört neben der normalen Privatrechtsschutzversicherung der Verkehrsrechtsschutz (Kfz-Versicherung Test), der Immobilienrechtsschutz für Mieter und Eigentümer (Baufinanzierung Test) und der Berufsrechtsschutz für Arbeitnehmer (Berufsunfähigkeitsversicherung Test).
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Den passenden Anbieter finden, bevor etwas passiert
Für das Jahr 2015 verzeichnete der Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 48 seiner Mitgliedsunternehmen als Anbieter von Rechtsschutzversicherungen. Die meisten Verbraucher kümmern sich oft zum falschen Zeitpunkt um eine Rechtsschutzversicherung. Nämlich dann, wenn bereits ein Streitfall vorliegt oder absehbar bevorsteht. Aufgrund der für viele Szenarien üblichen Wartezeit von drei Monaten müssen Berater und Makler den Nachfragenden oft diese schlechte Nachricht überbringen. Am einfachsten ist es, wenn sich gekümmert wird, solange noch alles in Ordnung ist.
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Feuerwerk zu Silvester soll bunt und laut sein. Großveranstalter inszenieren traditionell ausgefeilte Spektakel. Chaotischer läuft es ab, wenn privat gekracht wird. Weil die wenigsten Menschen ausgebildete Pyrotechniker sind, ist jedes Jahr aufs Neue das Potential für Unfälle groß. Für die Schäden muss irgendjemand aufkommen. Eine Reihe von Versicherungen schützt vor den finanziellen Folgen einer verunglückten Silvesternacht.
Knallfreude

So sicher wie der Jahreswechsel selbst sind auch die alljährlichen Warnungen vor den Gefahren. Feuerwerkskörper sind immer eine Medaille mit zwei Seiten. Sie sollen dem Jahr einen feierlichen Abschluss bringen. Mit Funken, Farben, Rauch und Krach wird das Ende des alten und der Beginn des neuen Jahres zelebriert. Das jedenfalls ist der offizielle Anlass. Für die meisten Menschen ist es vielmehr der lang ersehnte Anlass, jede Menge Raketen, Böller und andere legale Sprengstoffe kaufen und zünden zu können.

Gut versichert ins neue Jahr
Menschen und Eigentum können während der Silvesterfeierlichkeiten im Freien und auch im Inneren zu Schaden kommen. Daraus ergeben sich im Nachhinein oft juristische Konsequenzen (Rechtsschutzversicherung Test).
Beschädigen explodierende Feuerwerkskörper ein Gebäude, sind die Kosten durch eine Wohngebäudeversicherung (Gebäudeversicherung Test) abgedeckt. Zündet ein Böller in der Wohnung oder stürzt eine Rakete auf dem Balkon ab, springt die Hausratversicherung ein. Das gilt auch für Folgeschäden eines Feuerwehreinsatzes. Wer mit seinem Feuerwerksarsenal unbeabsichtigt andere verletzt oder bei einer Feier als Gast etwas kaputt macht, dessen Haftpflichtversicherung (Haftpflichtversicherung Test) ist für die Regelung des Schadens zuständig. Für die zahlreichen Autos, die während der Silvesternacht ungeschützt geparkt stehen, braucht es zumindest eine Teilkaskoversicherung, sollte es zu einem Brand oder Explosionsschaden kommen. Wer sich selbst, trotz Vorsichtsmaßnahmen, verletzt, der kann dauerhafte Schäden bei seiner privaten Unfallversicherung geltend machen. (Diese 5 Versicherungen leisten bei Silvester-Schäden)
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Same Procedure as every Year
Die omnipräsenten Sicherheitshinweise sind Teil der Tradition. Die Medien erhalten ihre aktuellen Informationen zum Beispiel im Rahmen einer Einladung durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Mitte Dezember fand die diesjährige Pressekonferenz „Sicheres Silvester“ des BAM statt. Es wurden verschiedene Arten von im Handel erhältlichen Artikeln demonstriert und die Experten standen Rede und Antwort.
Wer sich fürs private Abfeuern entscheidet, der kann an jeder Tankstelle und in jedem Supermarkt eine Auswahl an Zündstoff finden. Oder man wirft einen Blick in den Katalog der Neuheiten für Silvester des Verbands der pyrotechnischen Industrie (VPI). Es ist beeindruckend, wie viele Produkte allein dort gelistet sind. Wie jede Industrie ist auch die pyrotechnische darum bemüht, den Verbraucher jedes Jahr aufs Neue zu begeistern und bietet eine reiche Auswahl an Produkten. Es liegt in der Natur der Sache, dass man mit Nachhaltigkeit hier an der falschen Adresse ist. Wenn man schon Geld in Rauch aufgehen lassen will, ist Feuerwerk sicherlich nicht die schlechteste Option.

 
 
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PKV-Dachverband warnt vor unerlaubter Werbung

Bis vor wenigen Jahren gehörte die sogenannte Kaltakquise in der Versicherungswelt zu den üblichen Methoden der Neukundengewinnung. Jeder Versicherte musste mit unerwarteten Anrufen von Versicherungsexperten rechnen, die einen Termin für einen Versicherungscheck ausmachen wollten. Seit einigen Jahren ist die Kaltakquise – auch als Cold Call bezeichnet – verboten. Jetzt warnt der PKV-Verband vor unerlaubten Werbeanrufen. Diese häufen sich derzeit bei privat Krankenversicherten. Wer einen solchen Anruf erhält, ist gut beraten, sich nicht auf dubiose Wechselangebote einzulassen, wie der Verbraucherschutz bestätigt.

Die Branche schlägt Alarm
Viele privat Versicherte werden derzeit durch eine unerlaubte Werbemethode verunsichert, die man eigentlich schon vergessen hatte. Durch Cold Calls sollten PKV-Kunden (private Krankenversicherung Test) angehalten werden, ihren alten Vertrag zu kündigen, weil dieser zu teuer sei. Die Anrufer geben an, im Auftrag des PKV-Dachverbands tätig zu sein. Dort habe man erfahren, dass bei dem alten Versicherungsvertrag mit einer erheblichen Beitragssteigerung zu rechnen sei. Deshalb sei schnelles Handeln angesagt, damit ein günstiger Tarif abgeschlossen werden könne, so die Argumentation. Der PKV-Verband wehrt sich vehement gegen diese Anrufe, die in seinem Namen durchgeführt werden. Er weist alle Verbraucher explizit darauf hin, dass er solche Anrufe nicht in Auftrag gegeben habe. Die Verantwortlichen führen weiter aus, dass der PKV-Verband selbst nicht als Makler auftreten dürfe und somit auch keine Versicherungsberatung oder gar einen Neuabschluss durchführen dürfe. Die Argumentation ist absolut nachvollziehbar und korrekt, deshalb sollten privat Versicherte sich auf keinen Fall auf eine Diskussion mit dem Anrufer einlassen oder gar ein neues Angebot anfragen.

Der Datenschutz ist eingeschaltet
Für die Versicherungsbranche handelt es sich nicht nur um eine unerlaubte Werbemethode bei unerfahrenen und überraschten Kunden. Der Verband ist vor allem deshalb berechtigt verärgert, weil der Ruf der Branche unter diesem Vorgehen leidet. Viele Jahre lang hat die Versicherungswelt sich gegen diese Praktiken aus der Vergangenheit gewehrt und sich nach Kräften bemüht, ein seriöses Image aufzubauen. Besonders die privaten Krankenversicherer leiden immer wieder unter einem schlechten Image, wenn sie Prämienerhöhungen veröffentlichen müssen oder anderweitig in die Kritik geraten. Deshalb ist man angesichts dieser unerlaubten Werbemethoden alles andere als begeistert und hat den Datenschutz entsprechend auf den Plan gerufen. Betroffene sollte übrigens ebenfalls aktiv werden und den Namen und die Telefonnummer des Anrufers (Handyanbieter Test) notieren, um sie danach an den Datenschutzbeauftragten zu übermitteln. Doch was können Verbraucher sonst noch tun, wenn ein Kaltanruf eingeht?
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Besonnenheit und Ruhe sind angesagt
Auf keinen Fall sollte man sich von der Warnung, die Beiträge für die PKV würden in Kürze deutlich steigen, verunsichern lassen. Natürlich stehen zum Jahresende wieder Beitragsanhebungen in der privaten Krankenversicherung an. Einige Gesellschaften haben ihre Kunden bereits informiert, bei anderen folgt diese Information in den nächsten Wochen. Wenn der Versicherer eine Erhöhung der Beiträge ankündigt, ist der Versicherte immer noch in der Lage, einen Makler mit dem Vergleich der Tarife am Markt (Altersvorsorge Test) zu beauftragen. Er hat also genügend Zeit, sich mit einem Versichererwechsel zu beschäftigen und einen Fachmann um Rat zu fragen. Auf keinen Fall besteht die Notwendigkeit, überstürzt aktiv zu werden und einen vielleicht guten und passenden Versicherungsschutz übereilt zu kündigen.
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Das Girokonto wird zur Kostenfalle – was tun?

Aufgrund der extrem niedrigen Zinsen und dem stetig steigenden Druck haben auch Kunden von Deutschlands größter Privatkundenbank das Nachsehen. Ab dem 1. November 2016 erhebt nun auch die Postbank Kontoführungsgebühren für ihre Girokonten. Umso mehr stellt sich Betroffenen nun die Frage, ob sie sich wehren oder doch einen Anbieterwechsel vornehmen sollen.
Niedrigzinsen fordern ihren Tribut
Das Motiv ihrer plötzlichen Gebührenerhebung begründet die Postbank mit den seit Jahren herrschenden Niedrigzinsen. Sparkassen und andere Privatkundenbanken haben mit ähnlichen Ausmaßen zu kämpfen. Dahingehend können sie mit anderen Geschäftsbereichen kaum noch Erlöse erzielen, sodass sie sich der Einführung entsprechender Kontoführungsgebühren angenommen haben.
Postbank führt Kontoführungsgebühren

Bankkunden, die einen monatlichen Gehaltseingang von unter 3.000 Euro verzeichnen, werden in Zukunft zur Kasse gebeten. Somit zahlen Anhänger des “Giro plus Konto” künftig eine monatliche Gebühr von 3,90 Euro. Weitaus günstiger gestaltet sich die Kontoführung, wenn auf einen umfassenden Service vor Ort verzichtet wird. In dem Fall zahlen Interessierte des Online-Kontos “Konto Giro direkt” ein monatliches Entgelt von 1,90 Euro. Besser gestellt mit dieser Regelung sind Bankkunden, die einen monatlichen Gehaltseingang von unter 1.000 Euro registrieren. Sie mussten bisher eine monatliche Gebühr von 5,90 Euro entrichten. Mit dem Bewegen der Gebührenschraube zahlen sie eine monatliche Gebühr von 3,90 Euro. Deutlich mehr Vorteile genießen Bankkunden ab einem Gehaltseingang von mindestens 3.000 Euro. Während sie für ihr Girokonto “Komfort-Konto Postbank Giro extra plus” bislang 9,90 Euro pro Monat zahlten, werden ihnen diese Gebühren ab dem 1. November erlassen.

Im Detail liegt der Schlüssel zur Lösung des Problems

Von nun an die erhobene Kontoführungsgebühr zahlen, dafür lassen sich nur die wenigsten begeistern. Vielmehr plädieren Kunden der Postbank für einen Gegenangriff. Dieser lässt sich auch erfolgreich umsetzen, wenn ihre Vertragsunterlagen den Textbaustein “Aktionsangebot”enthalten. Wurde dieser Textbaustein zum Vertragsgegenstand gemacht, zahlen Kunden für die beleglose Kontoführung dauerhaft keine Grundgebühren. Nach Ansicht der Verbraucherschutzzentrale hat eine solche Vereinbarung immer Vorrang, sodass etwaige Preiserhöhungen ihre Rechtswirksamkeit verlieren. Jedoch sichert eine derartige Regelung nicht zu 100 Prozent ab. So kann immer noch der Fall eintreten, dass dem Bankkunden das Girokonto (Girokonto im Test) gekündigt wird. Kunden, die in Kooperation mit dem Kaffeeröster Tchibo ein Girokonto eröffnet haben, bleiben ebenso von der Gebührenpflicht verschont. Hierfür müssen sie den Preisen formlos mit dem Stichwort “Tchibo” widersprechen.
Kostenloses Girokonto gibt es nur für bestimmte Personen
Ein kostenloses Girokonto bei der Postbank erhalten lediglich junge Leute bis 22 Jahren und Arbeitnehmer mit einem monatlichen Geldeingang von mindestens 3.000 Euro. Alle anderen zahlen ab November monatliche Gebühren zwischen 1,90 und 9,90 Euro. Genauso von der Gebührenpflicht betroffen sind auch mehrere Kreditkarten (Kreditkarten im Test) . Ihre Gebühren erhöhen sich im Durchschnitt um 32 Prozent, sodass in Zukunft ein jährlicher Beitragssatz von 29 Euro fällig wird.

Kündigung als letzten Ausweg
Personen, die von den Kontoführungsgebühren betroffen sind, können auch die Kündigung ihres jetzigen Girokontos veranlassen und sich nach einer anderen Bank umsehen. Jedoch gehen Experten davon aus, dass auch andere Banken die Einführung entsprechender Kontoführungsgebühren vornehmen werden. Hierbei können Online-Konten die Lösung des Problems sein. Im Unterschied zu den klassischen Girokonten fallen die jeweiligen Gebühren deutlich geringer aus. Wobei sich diese Art der Kontoführung lediglich für jene Personen eignet, die sich zutrauen ihre Geldgeschäfte über das Internet abzuwickeln.
Leitfaden zum Wechsel eines Girokontos
Wer mit dem Gedanken spielt, seine Bank wechseln zu wollen, dem ist folgender Leitfaden zu empfehlen:
1. Vergleich mehrer Angebote

Begibt man sich auf die Suche nach einem neuen Girokonto, sollten im ersten Schritt stets unterschiedliche Kontenangebote unter die Lupe genommen werden. Hierbei kann es auch hilfreich sein, bei der jetzigen Bank nach einem passenderen Angebot zu fragen.
2. Antrag auf Kontoeröffnung
Damit der Kontoeröffnung nichts im Wege steht, verlangen Bankangestellte die Vorlage einer Gehaltsbescheinigung. Wer ein Girokonto bei einer Direktbank eröffnet, durchlebt gewöhnlich ein anderes Prozedere. In dem Zusammenhang müssen sich Antragssteller über das Postident-Verfahren identifizieren lassen. Dies geschieht in der Postfiliale mit der Vorlage des Reisespasses bzw. Personalausweises und den jeweiligen Eröffnungsunterlagen.

3. Bitte um Unterstützung beim Kontowechsel
Grundsätzlich werden alle Mitgliedsinstitute des Spitzenverbands deutscher Banken und Sparkassen dazu verpflichtet, Bankkunden im Zuge des Kontowechsels zu unterstützen. Diese Regelung betrifft sowohl die neue Bank, als auch das gegenwärtige Kreditinstitut. Somit fungiert der neue Bankberater als Hauptansprechpartner für sämtliche Fragen rund um den Kontowechsel. Demgegenüber sollte das vorherige Kreditinstitut alle wichtigen Informationen zu bestehenden Daueraufträgen offen legen und dem Wunsch zur Schließung des alten Girokontos nachkommen.
4. Änderung der Daueraufträge
Ist das neue Girokonto einsatzbereit, sollten jegliche Daueraufträge auf dem alten Konto gelöscht und auf das neue Girokonto übertragen werden.
5. Wichtige Anlaufstellen über neue Bankverbindung informieren
Unternehmen, die regelmäßige Einzahlungen auf das Girokonto tätigen bzw. Abbuchungen per Lastschrift veranlassen, müssen die neue Bankverbindung erhalten. Zu den wichtigsten Zahlungspartner gehören beispielsweise:

Arbeitgeber
Vermieter
Versorgungsunternehmen wie Strom (Stromanbieter im Test), Gas und Wasser
Versicherungen wie Haftpflichtversicherung (Haftpflichtversicherung im Test), Berufsunfähigkeitsversicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung im Test), Lebensversicherung (Lebensversicherung im Test)
Telekommunikationsunternehmen wie Festnetz, Mobilfunk, Internet (DSL Anbieter im Test), Kabelfernsehen
Kreditinstitute, Bausparkassen (Bausparkassen im Test)
Finanzamt

6.  Schließung des vorherigen Girokontos nach Übergangszeit
Für einen Zeitraum von drei Monaten ist es sinnvoll, beide Girokonten parallel laufen zu lassen und das alte Konto mit einem kleinen Guthaben zu versorgen. Dieses dient zur Absicherung gegen eventuelle Abbuchungen. Nach Verstreichen der Übergangszeit kann das alte Bankkonto schriftliche gekündigt werden. Das darauf liegende Restguthaben muss das Kreditinstitut auf das neue Bankkonto überweisen.

Checkliste zur Auswahl eines Girokontos
Um eventuellen Diskrepanzen im Zuge der Kontoeröffnung aus dem Weg zu gehen, ist es sinnvoll folgende Kriterien zu beachten:

Kosten der Kontoführung (monatliche Grundgebühr, Kosten je Buchung, Kosten für Daueraufträge)
Art der Bezahlkarten und Preis (Kundenkarte, Girokarte/EC-Karte, Kreditkarte, Ersatzkarte)
Kontobedingungen (Untergrenze für monatlichen Zahlungseingang, Eingang von Gehalt/Rente erforderlich)
Ausbau des Geldautomatennetz (Automatennetzwerk, kostenlose Abhebemöglichkeiten)
Höhe der Zinsen (Zinsen für Dispositionskredite, geduldete Überziehungen)
Höhe der Guthabenzinsen
Möglichkeiten der Kontoführung (Filiale, Internet, Telefon)
Verfahren zur Sicherung von Online-Transaktionen (TAN-Verfahren, HBCI-Verfahren)

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Fazit
Gleichwohl wie ärgerlich die Einführung von Kontoführungsgebühren für den Einzelnen sein mag, kann man sich derer mit der Suche nach einem neuen Girokonto entledigen. In dem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, die jetzige Bank nach einem besseren Kontoangebot zu fragen, bevor zahlreiche Vergleichsangebote unter die Lupe genommen werden
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IGel-Leistungen – welche sind sinnvoll und welche nicht?

Mit dem Arztbersuch sind sie bestimmt schon jedem Versicherten ans Herz gelegt worden – sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen. Im Unterschied zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung werden diese nicht über die Versichertenkarte abgerechnet. Vielmehr werden sie dem Versicherten in Rechnung gestellt. Umso mehr stellt sich die Frage, ob sie tatsächlich großen Nutzen stiften.

Was sind IGel-Leistungen?
Die individuellen Gesundheitsleistungen beschreiben ärztliche Leistungen, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (Gesetzliche Krankenversicherung im Test) enthalten sind. Da sie lediglich als ergänzende Maßnahme von den Ärzten empfohlen werden, begründen sie den Charakter einer Selbstzahlerleistung. Damit sind in erster Linie sämtliche Leistungen gemeint, die der Patient in Eigenregie übernehmen muss. Dabei fällt der jeweilige Leistungsumfang von Krankenversicherung zu Krankenversicherung (Private Krankenversicherung im Test) recht unterschiedlich aus. Meistens beinhalten IGel-Leistungen, ärztliche Maßnahmen der Vorsorge, Früherkennung und Therapie, deren Nutzen bisher noch nicht wissenschaftlich erwiesen wurde.
Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der IGel-Leistungen
Entschließt sich der Gesetzlich-Krankenversicherte zur Inanspruchnahme von Individuellen Gesundheitsleistungen, verpflichtet sich der behandelnde Arzt zum Abschluss eines gesonderten Behandlungsvertrages. Damit dieser auch rechtskräftig wird und von einer vertrauenswürdigen Beratung ausgegangen werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Der Wunsch nach individuellen Gesundheitsleistungen ging vom Versicherten aus
Der Arzt hat die entsprechende Leistung beschrieben und den einhergehenden Nutzen erklärt
Der Arzt hat ausführlich über die Leistung beraten
Die Herausgabe der betreffenden Informationen erfolgte auf sachlicher und unaufdringlicher Ebene

Neben den beratungsbezogenen Voraussetzungen, muss auch die Schriftform durch Aufsetzen eines Behandlungsvertrages eingehalten werden. Dieser muss zu folgenden Punkten Aufschluss geben:

ausführliche Beschreibung der Leistung
Erklärung über die Zustimmung und Aufklärung des Patienten
Angaben über das voraussichtliche Honorar

Beispiele für IGel-Leistungen
Die sogenannte Igel-Liste umfasst über 320 medizinische Leistungen, die seitens Ärzten und Patienten als sinnvoll erachtet werden. Jedoch werden diese individuellen Gesundheitsleistungen nur dann von den Krankenkassen erstattet, wenn erhöhte Risiken oder Beschwerden bestehen. Dabei reicht der Umfang jener Leistungen von den Vorsorgeuntersuchungen, über reisemedizinische Beratungen bis hin zum Hörtest bei Neugeborenen. Welche Leistungen als individuell angesehen werden, sind zum Beispiel:

Reisemedizinische Beratung inklusive Beratung und Impfung
Sportmedizinische Beratung
Blutgruppenbestimmung
Schilddrüsen-Vorsorge
UItraschalluntersuchungen einzelner Organe (Sonographie)
Große Krebsvorsorge
Osteoporose-Vorsorge
Glaukomvorsorge zur Früherkennung “Grüner Star”
Augeninnendruck-Messung
Zusätzliche Diagnostik in der Schwangerschaft

Welche IGel-Leistungen sind sinnvoll?

Patienten, die von den sogenannten IGel-Leistungen Gebrauch machen, fühlen sie häufig nicht hinreichend über deren Nutzen informiert. Umso öfter tritt der Fall ein, dass sie lediglich der Empfehlung des Arztes Folge leisten. Demgegenüber ist der Nutzen der dargebotenen Vorsorgeuntersuchungen des IGel-Segments nicht wissenschaftlich bewiesen. In dem Zusammenhang wissen die Patienten meist nicht, ob eine solche Vorsorgeuntersuchung überhaupt gesundheitsfördernd ist.
Fragestellungen zur Unterstützung
Damit der gesundheitsfördernde Aspekt der jeweiligen IGel-Leistung ermittelt werden, können folgende Fragestellungen unterstützend sein:

Welchen nachweislichen Nutzen habe ich von der empfohlenen Vorsorgeuntersuchung?
Erkennt die IGel-Leistung eine Krankheit eher als die gesetzliche Vorsorge?
Sind die Testergebnisse sicher?
Wie geht es nach einem positiven Testergebnis weiter? Welche weiteren Untersuchungen werden unternommen? Welche Risiken bergen sie?
Welche Behandlungsmöglichkeiten existieren und welche Risiken ziehen sie nach sich?

Nichtsdestotrotz gibt es Vorsorgeuntersuchungen, die durchaus Sinn ergeben. Dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung zufolge sind Leistungen sinnvoll, wie zum Beispiel Lichttherapie bei Depressionen, Akupunktur zur Vorbeugung von Migräne sowie die Stoßwellentherapie bei Fersenschmerz. Ebenso in Erwägung gezogen werden, sollten Schutzimpfungen vor Reisen in bestimmte Länder. Darüber hinaus wird die Laser-Behandlung von Krampfadern auch sehr positiv angenommen.
Weniger sinnvolle IGel-Leistungen
IGel-Leistungen, die einen tendenziell negativen oder unklaren Ausgang offenbaren sind Untersuchungen wie zum Beispiel:

Bestimmung des Immunglobuulin G (IgG) gegen Nahrungsmittel
Colon-Hydro-Therapie
Professionelle Zahnreinigung bei Erwachsenen ohne Paradontitis
PSA Test
Ultraschall der Brust
Ultraschall der Eierstöcke

Steuerliche Absetzbarkeit von IGel-Leistungen
Bei Inanspruchnahme sogenannter individueller Gesundheitsleistungen haben Versicherte die Möglichkeit, entstandene Kosten als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend zu machen. Hierbei können nur jene Aufwendungen in der Steuer vermerkt werden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Heilung der Krankheit stehen. Dazu zählen insbesondere Diagnose Leistungen. Verfolgen die individuellen Gesundheitsleistungen lediglich den Aspekt der Gesundheitsvorsorge oder die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens, können keinerlei steuerliche Ansprüche durchgesetzt werden.
Richtiges Verhalten bei IGel-Leistungen
Damit man dem Thema der IGel-Leistungen nicht mit Unbehagen begegnet, ist es sinnvoll einige Ratschläge zu beherzigen:
Skepsis an den Tag legen

Grundsätzlich sollte man vorgelegte Angebote mit Skepsis behandeln. In dem Zusammenhang ist es wichtig, dass man eine sachliche Aufklärung des Arztes verlangt. Hierbei ist es sinnvoll, wenn er das Risiko (Risikolebensversicherung im Test) und den Nutzen in absoluten Zahlen reflektiert.
Um Bedenkzeit bitten
Bei Unterbreitung etwaiger IGel-Leistungen ist es sinnvoll, um etwas Bedenkzeit zu bitten. Dahingehend ist es ratsam bei der Krankenkasse zu hinterfragen, ob die angebotene Versicherungsleistung bei Risikopatienten trotzdem von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet wird.
Nicht verängstigen lassen
Man sollte sich nicht verängstigen lassen. Schließlich stellen IGel-Leistungen keine dringende Versicherungsleistung dar.
Kostenvoranschlag anfordern

Hierbei sollte die Anforderung eines Kostenvoranschlags samt detaillierter Rechnung erfolgen.
Kassenleistung unabhängig von der IGel Inanspruchnahme
Dem Arzt ist es untersagt, eine Kassenleistung von der vorherigen Inanspruchnahme einer IGel-Leistung abhängig zu machen.
Unseriöses Verhalten melden
Demonstriert der behandelnde Arzt unseriöses Verhalten, sollte der Zwischenfall der kassenärztlichen Vereinigung, der Ärzte- oder Bundesärztekammer oder der Verbraucherschutzzentrale umgehend gemeldet werden.
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Fazit
Werden sie von den Ärzten häufig empfohlen, stellen IGel-Leistungen nur bedingt eine sinnvolle Inanspruchnahme dar. Dahingehend ist es ratsam zu hinterfragen, inwieweit die anstehende Behandlung zur Gesundheitsförderung beiträgt.
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