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Mütterrente 2 – Mehr Geld und mehr Anspruchsberechtigte

Zum 1. Januar 2019 trat der Rentenpakt in Kraft. Dieser enthält unter anderem auch Bestimmungen zur Mütterrente 2. Mütter, aber auch Väter, die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben, bekommen durch die Neuerung rund 190 Euro mehr Rente pro Jahr und Kind. Auch Menschen, die bisher keinen Anspruch auf gesetzliche Rente hatten, können unter Umständen von der Mütterrente 2 profitieren.

Mütterrente 2 – Das ist 2019 neu
Mit Inkrafttreten der Mütterrente 2 können Mütter und Väter nun bis zu 2,5 Rentenpunkte für Erziehungszeiten geltend machen. Dies gilt jedoch nur für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. (Für Kinder, die später geboren wurden, erhalten Mütter bereits bis zu drei Rentenpunkte, wenn die Erziehungszeiten entsprechend lang waren.)
Wer hat Anspruch auf die Mütterrente 2?
Anspruch haben sowohl Mütter als auch Väter – vorausgesetzt, sie haben ihr vor 1992 geborenes Kind erzogen.

Anspruch auf Altersrente trotz fehlender Beitragsjahre?
Das ist nun möglich – durch Mütterrente 2.
Mütter bzw. Väter, die bisher keine Rente bezogen haben, weil sie nicht in die Rentenkasse eingezahlt haben, können durch die Mütterrente 2 nun einen Anspruch geltend machen.
Anspruch auf Rentenzahlungen hat jedoch nur, wer mindestens fünf Beitragsjahre in der gesetzliche Rentenversicherung nachweisen kann. Das heißt, Mütter, die zwei vor 1992 geborene Kinder betreut haben, kommen nun unter Umständen genau auf die benötigten fünf Beitragsjahre. Dadurch erwerben sie einen Rentenanspruch und können, wenn sie die Regelaltersgrenze erreichen, ihre gesetzliche Rente beantragen.
Wer seinen Anspruch auf Mütterrente II geltend machen und die Zahlungen rückwirkend ab 1. Januar 2019 erhalten möchte, muss den Rentenantrag bis spätestens 30. April 2019 einreichen. Die Anträge können bei einem Rentenversicherungsträger oder der Ortsbehörde gestellt werden.
Mütterrente I und II – Zahl der anrechenbaren Kindererziehungszeiten steigt
Die Mütterrente I wurde im Juli 2014 eingeführt. Ziel ist eine bessere finanzielle Anerkennung von Erziehungszeiten. Seit dem 1. Juli 2014 können Mütter zwei Jahre Kindererziehungszeit geltend machen. Diese werden in Form von Rentenpunkten auf dem Rentenkonto gutgeschrieben.
Mit Einführung der Mütterrente II am 1. Januar 2019 erhalten Mütter und Väter, die ein vor 1992 geborenes Kind erzogen haben, nun 2,5 Rentenpunkte (statt bisher 2 Rentenpunkte). Damit erhöht sich die monatliche Rente für Anspruchsberechtigte pro Kind um 15,35 Euro (neue Bundesländer) bzw. 16,02 Euro (alte Bundesländer).

Rentenpunkt – Wert in Euro
Die Höhe der Rente wird über die Zahl der Rentenpunkte ermittelt. Der Wert eines Rentenpunktes ist in den alten Bundesländern etwas höher als in den neuen Ländern.

Rentenpunkt neue Bundesländer: 30,69 Euro
Rentenpunkt alte Bundesländer: 32,03 Euro

Mütterrente: So erhalten Sie, was Ihnen zusteht

Die Mütterrente II muss in der Regel nicht gesondert beantragt werden.
Entscheidend ist, dass Kindererziehungszeiten anerkannt sind. Dies muss unter Umständen beantragt werden. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Erziehungszeit nicht in den ersten 12 bzw. 24 Monaten stattfand, weil das Kind adoptiert wurde.
Ansprechpartner für die Anerkennung von Erziehungszeiten ist die Deutsche Rentenversicherung.
Neurentner, die 2019 erstmals Altersrente beziehen, erhalten sofort die erhöhte Rente.
Bei Bestandsrenten soll bis spätestens Mitte des Jahres eine Einmalzahlung auf dem Konto der anspruchsberechtigten Renter eingehen. Die zukünftige Rente wird dann entsprechend erhöht. (Lesen Sie hier, wie sie die Einmalzahlung auf ihrem Kontoauszug erkennen.

Ausnahmen
Von der Mütterrente II werden nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung rund 9,7 Millionen Rentnerinnen und Rentner profitieren. Allerdings wird nicht jeder, der einen Anspruch hat, automatisch mehr Geld erhalten.
Adoptiveltern
Anspruchsberechtigte Adoptiveltern bekommen die Mütterrente nicht automatisch ausgezahlt. Sie müssen bei ihrem Rentenversicherungsträger einen formlosen Antrag stellen.
Kinder, die im Ausland aufgewachsen sind
Für Kinder, die im Ausland aufgewachsen sind, können Erziehungszeiten nur in bestimmten Fällen geltend gemacht werden. Über die genauen Bestimmungen informiert die Deutsche Rentenversicherung.
Rentner mit Grundsicherung
Rentnerinnen und Rentner, die Grundsicherung beziehen, profitieren nicht von der Mütterrente II, da diese komplett verrechnet wird.
Mögliche Auswirkungen auf die Witwenrente
Werden bei Hinterbliebenen Erziehungszeiten für Kinder mit Geburtsjahr vor 1992 angerechnet, kann dies zu einer Minderung der Witwenrente führen. Dazu kann es kommen, wenn die aus dem eigenen Rentenanspruch errechnete Summe den Freibetrag übersteigt. Zu einer Erhöhung der Witwenrente kommt es, wenn die Erziehungszeiten für vor dem Jahr 1992 geborene Nachkommen bislang dem Verstorbenen angerechnet worden waren.
Witwenrente und Freibeträge
In den alten Bundesländern gilt aktuell eine Freibetragsgrenze von 845,59 Euro in den neuen Ländern beträgt sie bei 810,22 Euro. Einkommen, die diese Grenzen übersteigen, schlagen bei der Berechnung der Witwenrente mit 40 Prozent zu Buche. Die Mütterrente unterliegt der Steuerpflicht. Allerdings wird sie nicht vollständig in die steuerliche Berechnung einbezogen.
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Ein neues Jahr bringt oft Neuheiten in puncto Versicherungen, Arbeit und Geld mit sich. Auch 2019 ist dies so. Einige Änderungen sind für den Verbraucher positiv, andere leider nicht. Hier sind die wichtigsten Änderungen, die 2019 greifen.
Neuerungen 2019: Versicherungen
1. Neue Informationsblätter für bestimmte Lebensversicherungen

Für bestimmte Lebensversicherungen – Risikolebensversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen – gibt es ab Januar 2019 eine neue Regelung. Nach dieser erhalten die Verbraucher übersichtliche Informationsblätter zu den Angeboten, um einen besseren Überblick über die Leistungen und Konditionen der jeweiligen Versicherung zu haben. Die Versicherungssparten sind einheitlich gehalten und betreffen die folgenden Bereiche:

Versicherungsart
Laufzeit der Police
Umfang der gedeckten Risiken, Zahlungsweise und Höhe der Prämie

2. Höhere Beiträge bei der Pflegeversicherung
Der seit Jahren vorherrschende Pflegenotstand gab einen entscheidenden Impuls für die Beitragssteigerung in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Zum 1. Januar 2019 steigt der Beitrag um 0,5 Prozentpunkte, sodass er nun 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens ausmacht. Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommen für diesen Beitrag jeweils zur Hälfte auf. Der Zuschlag für kinderlose Personen über 23 bleibt bei 0,25 Prozentpunkte. Sie müssen ab 2019 3,3 Prozent ihres Bruttoeinkommens für die Pflegepflichtversicherung zahlen.

3. Keine staatliche Nothilfen für Hochwasseropfer in Bayern mehr
Ab dem 1. Juli 2019 gibt es im Freistaat Bayern keinerlei Soforthilfen von staatlicher Seite bei Naturkatastrophen mehr. Dies ist eine Reaktion des süddeutschen Bundeslandes auf die Zunahme von Wetterextremen. Zudem soll verdeutlicht werden, dass Staatshilfen kein Ersatz für fehlende Versicherungen sind. Aus diesem Grund sollten Hauseigentümer überprüfen, inwiefern in ihrer Wohngebäudeversicherung Naturgefahren abgedeckt sind. Zum Abschluss von Zusatzversicherungen wird geraten (mehr Informationen unter Gebäudeversicherung Test).
4. Niedrigere Beiträge in PKV und GKV
Ab Januar 2019 müssen Arbeitgeber 50 Prozent der kassenindividuellen Zusatzbeiträge übernehmen, wodurch die Arbeitnehmer entlastet werden. Darüber hinaus senken einige Krankenkassen die Höhe ihrer Zusatzbeiträge. Selbständige können sich ebenfalls über eine Entlastung freuen. Der Mindestbetrag für Geringverdiener wird in der Privaten Krankenversicherung drastisch abgesenkt. Personen, die Krankengeld oder Mutterschaftsgeld erhalten, zahlen während dieser Zeit keine Beiträge mehr.
5. Beiträge für Arbeitslosenversicherung sinken
2019 sinkt der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung auf 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens. So niedrig war er seit 1980 nicht mehr. Unverändert bleibt, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Beitrag jeweils hälftig zahlen. Der Anteil des Arbeitnehmers liegt demnach bei 1,25 Prozent bis zur derzeitigen Beitragsbemessungsgrenze von 6.700 Euro Monatseinkommen in den alten Bundesländern und 6150 Euro in den neuen Bundesländern.

Neuerungen 2019: Arbeit
1. Arbeitgeberzuschuss für Betriebsrenten
Wer als Arbeitnehmer einen Teil seines Bruttolohns sozialversicherungsfrei in eine betriebliche Altersversorgung einzahlt, kann 2019 einen Zuschuss von dem Arbeitgeber verlangen. Bis 2019 fand die Beteiligung des Arbeitgebers auf freiwilliger Basis statt. Handelt es sich um einen Neuvertrag mit einem Datum ab dem 1. Januar 2019, müssen Arbeitgeber den umgewandelten Beitrag ihres Angestellten um 15 Prozent erhöhen.
2. Erleichterung von Betriebsrenten aus Pensionskassen
Für all jene Arbeitnehmer, die nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses allein einen Beitrag in die Pensionskasse leisteten, gilt ab 2019, dass sie keinerlei Beiträge zur gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherung entrichten müssen. Der Arbeitnehmer kann außerdem eine Erstattung der Beiträge beantragen, die er in den letzten Jahren zu viel gezahlt hat.
3. Mehr Sonderausgaben in Steuererklärung bei Basisrente angeben
Jeder, der die sogenannte Basisrente bezieht, hat 2019 die Möglichkeit, einen größeren Anteil seiner Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung anzugeben. So erhöht sich der steuerliche Höchstbetrag zur Rürup-Rente auf 24.305 Euro. Beachtenswert ist ferner, dass das Finanzamt ab 2019 88 Prozent der entrichteten Beiträge als Sonderausgaben anerkennt. Im Jahr zuvor lag der Wert bei 86 Prozent. Dies bedeutet, dass höchstens 21.388 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig sind. Die Beträge verdoppeln sich allerdings, wenn Lebenspartner gemeinsam veranlagt sind (weitere Informationen unter Rürup-Rente Test).

4. Leichte Erhöhung der Hartz IV-Sätze
2019 steigen die Regelsätze für Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe ein wenig an. Ein Alleinstehender bekommt ab dem 1. Januar 2019 424 Euro pro Monat (zuzüglich 8 Euro). Paare erhalten jetzt 382 Euro (zuzüglich 7 Euro). Jedes Jahr wird eine automatische Anpassung der Regelsätze auf Basis der Entwicklung von Preisen und Löhnen vorgenommen.
5. Mindestlohn steigt
Seit dem 1. Januar 2019 erhöht sich der gesetzliche Mindestlohn um 0,42 Euro.2020 wird dieser um weitere 0,16 Euro steigen. Der Mindestlohn liegt damit ab 2019 bei von 9,19 Euro pro Stunde haben.
Neuerungen 2019: Geld
1. Erhöhung der Strompreise
2019 bringt höhere Strompreise mit sich, obgleich die Ökostromumlage sowie andere staatliche Abgaben sinken. Die Beschaffungspreise für die Stromversorger sind jedoch gestiegen und sie geben die Mehrkosten an die Verbraucher weiter.
2. Neue Geldscheine
Ende Mai 2019 gehen neue 100- und 200-Euro-Scheine in den Umlauf. Sie verfügen über bessere Sicherheitsmerkmale, die eine Fälschung der Banknoten erschweren sollen. Ein Vorteil für den Verbraucher ist, dass die Geldscheine kleiner sind und damit besser ins Portemonnaie passen.

3. Erhöhte Rentenzahlungen
Ab dem 1. Juli 2019 erhöhen sich die Renten in den alten Bundesländern um 3,18 Prozent und in den neuen Bundesländern um 3,91 Prozent. Dies führt zu einer Mehrzahlung von rund 45 Euro pro Monat. Darüber hinaus gelten ab dem 1. Januar 2019 neue Konditionen für die Mütterrente II. Für alle Kinder, deren Geburtsjahr vor 1992 liegt, bekommen Mütter undVäter nun 2,5 anstelle von 2 Entgeltpunkten. Um davon zu profitieren, müssen sie den überwiegenden Teil der Erziehungsarbeit geleistet haben.
4. Anstieg des Kindergeldes
Ab dem 1. Juli 2019 gibt es für Eltern 10 Euro mehr Kindergeld pro Kind und Monat. Der Kinderfreibetrag, der anstelle von Kindergeldes genutzt werden kann , erhöht sich bereits ab Januar 2019 von 4788 Euro auf 4980 Euro.
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Sicher in den Wintersport: Skiurlaub Versicherungen

Mit nur drei Versicherungen können Wintersportler gut geschützt in den Schnee starten. Wer ein Rundum-Sorglos-Paket wünscht, rundet seinen Versicherungsschutz mit Autoschutzbrief und Reiserücktrittsversicherung ab.

Sicher in den Wintersport – So einfach geht’s
Vor dem Winterurlaub sollten Skifahrer und Snowboardfahrer ihren Versicherungsschutz überprüfen und gegebenenfalls anpassen.
Wer eine private Haftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung hat, besitzt bereits einen guten Basisschutz. Liegt das Reiseziel im Ausland, fehlt noch die Auslandskrankenversicherung. Diese ist gerade für gesetzlich Versicherte wichtig.
Haftpflicht – in jeder Lebenslage eine wichtige Versicherung
Wer anderen einen Schaden zufügt, haftet mit seinem gesamten Vermögen und das in unbegrenzter Höhe. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um Personen-, Sach- oder Vermögensschäden handelt. Bereits mit wenigen Euro pro Monat erhält man eine soliden Haftpflichtversicherung, die nicht nur im Skiurlaub für Sicherheit sorgt. Gerade, wenn Personen zu Schaden kommen, können die finanziellen Folgen immens sein.

Achtung: Nicht jeder ist versichert
Laut Statistischem Bundesamtes hat nur etwa jeder sechste Haushalt eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Daher sollte die eigene Versicherung im besten Fall auch eine Forderungsausfalldeckung beinhalten. Diese sorgt dafür, dass man als Geschädigter nicht auf den Kosten sitzen bleibt, wenn der Unfallverursacher selbst nicht versichert ist.

Unfallschutz, wenn man selbst betroffen ist
Jedes Jahr kommt es zu tausenden Unfällen auf der Piste. Beim größten Teil handelt es sich um sogenannte Alleinunfälle. Das heißt, es ist keine weitere Person beteiligt. Die private Unfallversicherung springt ein, wenn man selbst durch einen Unfall zu Schaden kommt. Gleiches gilt für die Auslandskrankenversicherung.

Auslandskrankenversicherung für die schnelle Hilfe vor Ort
Wer seinen Winterurlaub im Ausland verbringt, sollte nicht ohne Auslandsreise-Krankenversicherung fahren. Im Notfall müssen sonst die Behandlungskosten und ein eventuell nötiger Rücktransport nach Deutschland selbst bezahlt werden. In der Regel werden Behandlungskosten zwar erstattet, der Rücktransport zählt jedoch nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse.
Unfallversicherung: wichtig bei Langzeitfolgen
Leider kommt es gerade im Wintersport immer wieder zu schweren Unfällen, die das Leben nachhaltig verändern können. Mit einer leistungsstarken Unfallversicherung kann man sich zumindest finanziell vor den Folgen eines schweren Unfalls schützen.
Die Versicherung leistet bei schweren Verletzungen sofort und zahlt unter anderem auch ein Krankenhaustagegeld.
Tipp für Wintersportler: Achten Sie darauf, dass auch die Kosten für Rettung und Bergung über die Unfallversicherung gedeckt sind.
Sinnvolle Ergänzungen: Autoschutzbrief und Reiserücktrittsversicherung
Neben Haftpflicht-, Unfall- und Auslandskrankenversicherung gibt es weitere Versicherungen, die zwar nicht zwingend erforderlich, aber durchaus sinnvoll sind. Dazu zählen die Reiserücktrittsversicherung und der Autoschutzbrief.
Schutz für Auto und Insassen mit dem Autoschutzbrief
Der Autoschutzbrief leistet, als Bestandteil der Kfz-Versicherung nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland.
Leistungen Autoschutzbrief:

Unfall- und Pannenhilfe
Weiter- bzw. Rückfahrservice, z.B. Beschaffung eines Mietwagens
Wenn erforderlich: Rücktransport verletzter Personen

Kostenerstattung bei Nichtantritt der Reise
Wenn Urlaubsreisen wegen Krankheit oder Ähnlichem ins Wasser fallen, ist das nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer. Eine Reiserücktrittsversicherung ersetzt anfallende Stornokosten, die bei einer kurzfristigen Absage häufig um die 80 Prozent der Gesamtkosten betragen. Gerade für Familien mit Kindern macht eine Reiserücktrittsversicherung Sinn, denn eine Reise mit vier Personen ist entsprechend teuer und ein kurzfristig erkranktes Kind kann die Urlaubspläne über den Haufen werfen.

Versicherung für Wintersportgeräte – oft überflüssig
Häufig beworben wird die sogenannte Wintersportgeräte-Versicherung. Mit dieser Versicherung können Wintersportler ihre Ski und Snowboards gegen Diebstahl und Beschädigungen versichern. Diebstahl ist jedoch über die Hausratversicherung gedeckt – allerdings nur wenn der Passus “einfacher Diebstahl auswärts” eingeschlossen ist.
Wer sich die Ausrüstung ausleiht, kann häufig über den Verleiher eine Versicherung abschließen. In der Regel ist jedoch nur den Zeitwert versichert, sodass Kosten und Nutzen abgewogen werden sollten.
So machen Sie es Dieben schwer
Wer ein paar Dinge beherzigt, kann es Dieben schwer machen.

Lassen Sie ihre Ausrüstung, wenn möglich, nicht unbeaufsichtigt stehen.
Wenn sich dies nicht verhindern lässt, stellen Sie beide Skier und die Stöcke getrennt voneinander ab. Diebe haben weder Zeit noch Lust, sich die Ausrüstung zusammen zu suchen.

Sicher im Skiurlaub – So geht’s
Skiurlauber sollten besonders die Auslandsreisekrankenversicherung und die private Unfallversicherung im Blick behalten. Allein in Österreich werden im Schnitt rund 50.000 Wintersportler nach einem Skiunfall in Krankenhäusern behandelt. Die Haftpflichtversicherung ist in vielen Haushalten oft bereits vorhanden.
Wintersportler, die diese drei Versicherungen haben, sind sehr gut geschützt. Wer sich gegen alle Eventualitäten absichern möchte, kann den Schutz mit Autoschutzbrief und Reiserücktrittsversicherung vervollständigen.
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Möglichkeiten der Kinderbetreuung im Vergleich

Bereits vor der Geburt des Kindes beginnen viele werdende Eltern sich gedanklich mit der Zeit nach der Elternzeit und dem Thema Kinderbetreuung zu befassen. Welche ist die passende Betreuungsform? Welche Kosten entstehen und welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Formen der Kinderbetreuung im Vergleich?

Zahlreiche Kinderbetreuungsarten
Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Formen der Kinderbetreuung. Neben öffentlichen und privaten Einrichtungen in denen mehrere Kinder betreut werden, besteht auch die Möglichkeit für sein Kind eine Einzelbetreuung zu organisieren.
Alle Formen haben neben finanziellen Aspekten gewisse Vorzüge, aber auch Nachteile. Bei der Wahl einer Kinderbetreuung spielen neben persönlichen Präferenzen, auch der benötigte Betreuungsumfang, der Wohnort und die Frage nach speziellen Anforderungen des Kindes eine Rolle. Nicht zuletzt ist es trotz Rechtsanspruch nicht immer einfach überhaupt einen Platz zu bekommen.

Träger von Kindertageseinrichtungen
Kindertageseinrichtungen werden von einem Träger betrieben. Dieser ist verantwortlich für die Betriebsführung der jeweiligen Einrichtungen und Arbeitgeber der ErzieherInnen. Es gibt öffentliche und freie Träger.
Öffentliche Träger sind beispielsweise Gemeinden und Städte.
Zu den freien Trägern zählen die kirchlichen Träger, wie die Caritas oder die Diakonie, aber auch große Wohlfahrtsverbände betreiben Kindertageseinrichtungen (Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz, pro familia). Darüber hinaus gibt es gewerblich-private Anbieter.
Möglichkeiten der Kinderbetreuung im Vergleich

Art der Kinderbetreuung
Anzahl der Einrichtungen

Tageseinrichtungen gesamt
55.293

davon

– mit integrativer Betreuung
19.657

– für behinderte Kinder
251

– für Kinder von Betriebsangehörigen
726

– von Elterninitiativen (Kinderläden)
4.351

Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand: 1.3.2017

Die Klassiker: Kinderkrippe und Kindergarten
Die Kinderkrippe ist für Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Anschließend erfolgt der Wechsel in den Kindergarten, wo die Kinder bis zum Schulbeginn betreut werden. Die Betreuungszeit ist je nach Bundesland von früh am Morgen bis zum späten Nachmittag möglich. Gerade in den neuen Bundesländern gibt es auch Einrichtungen, in denen die Kinder bis 18 Uhr betreut werden. Je nach Träger und Einrichtung gibt es verschiedene pädagogische Konzepte nach denen in der Kinderkrippe bzw. im Kindergarten gearbeitet wird.

Vorteile: Häufig ist in Kindergärten der mögliche Betreuungsumfang am größten und in der Regel sind auch keine Schließzeiten vorgesehen. Das bedeutet viel Flexibilität für die Eltern.
Nachteile: Der Betreuungsschlüssel ist im Vergleich zu anderen Formen der Kinderbetreuung meist relativ schlecht.
Kostenfaktor: Es gibt keine bundesweit einheitliche Regelung, daher fallen je nach Wohnort und einkommen unterschiedlich hohe Kosten für einen Kita-Platz an. Die Kosten variieren zwischen 0 und mehreren hundert Euro pro Monat. In der Regel kommen dann noch rund 20 bis 60 Euro monatlich für die Verpflegung hinzu.
Betriebskindergarten und betriebliche Unterstützungsformen
Die betriebliche Kinderbetreuung meint neben dem klassischen Betriebskindergarten auch die Möglichkeit der Buchung von Belegplätzen in anderen Kinderbetreuungseinrichtungen. Der Anteil der Betriebskindergärten an den verschiedenen Kinderbetreuungsformen ist sehr klein und liegt im unteren einstelligen Prozentbereich.
Viele Unternehmen schrecken aus Kostengründen vor der Einrichtung eines eigenen Betriebskindergartens zurück. Da die Vereinbarkeit von Familie und Beruf jedoch ein zunehmend wichtiges Thema ist und auch ein Mittel um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden, unterstützen viele Unternehmen andere Varianten der betrieblichen Kinderbetreuung. Die Art der betrieblichen Unterstützung ist dabei vielfältig. Einige Unternehmen haben eine bestimmte Anzahl von Belegplätzen in bereits bestehenden ortsansässigen Kinderbetreuungseinrichtungen. Andere beteiligen sich an den Kosten und finanzieren beispielsweise zusätzliches Personal oder unterstützen den Mitarbeiter direkt bei der Finanzierung der Kinderbetreuung.

Vorteile: Eine betriebliche Kinderbetreuung orientiert sich an den Arbeitszeiten der Mitarbeiter und ermöglicht teilweise auch kurzfristig längere Betreuungszeiten in Anspruch zu nehmen.
Nachteile: Steht ein Arbeitgeberwechsel an, ist eventuelle auch der Kitaplatz weg. Die angepassten Öffnungszeiten können dazu führen, dass der Arbeitgeber verlangt, diese entsprechend auszunutzen.
Kostenfaktor: Ähnlich wie bei der klassischen Kindertageseinrichtung sind die Kosten für einen Betreuungsplatz in der Regel abhängig vom zeitlichen Betreuungsumfang und dem Einkommen der Eltern.
Der Alternative: Der Kinderladen
Kinderläden sind vor allem in größeren Städten verbreitet. Häufig handelt es sich um sogenannte Eltern-Intiativ-Kinderläden. Das bedeutet, die Eltern übernehmen bestimmte Aufgaben bzw. sogenannte Elterndienste. Art und Umfang der Aufgaben sind von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich. In einem Kinderladen werden durchschnittlich 15 bis 20 Kinder betreut.

Vorteile: Kleine, meist altersgemischte Gruppen. Aufgrund eines günstigen Betreuungsschlüssels ist eine intensive pädagogische Betreuung möglich.
Nachteile: Die Betreuungszeiten sind meist kürzer als bei staatlichen Kindergärten. Außerdem gibt es meist eine mehrwöchige Schließzeit im Sommer des Jahres. Arbeitseinsätze der Eltern sind ein Zeitfaktor.
Kostenfaktor:Die Kosten entsprechen denen der staatlichen Betreuungseinrichtung. Zum Teil erheben Kinderläden einen individuellen Zusatzbeitrag, mit dem beispielsweise Bio-Essen und oder der höhere Betreuungsschlüssel finanziert werden.
Die kleine Variante: Tagesmutter/Tagesvater
Tagesmütter bzw. -väter betreuen in der Regel nur bis zu fünf Kinder, die meist unter drei Jahre alt sind. Bei Tagesmüttern/-vätern handelt es sich meist um Quereinsteiger, denn eine pädagogische Ausbildung ist keine Bedingung. Allerdings müssen je nach Bundesland bestimmte Auflagen erfüllt werden, um die Erlaubnis zur gewerblichen Kinderbetreuung zu erhalten.

Vorteile: Die Gruppen sind klein, sodass eine intensive Betreuung gewährleistet werden kann, ohne dass das Kind auf Spielkameraden verzichtet muss.
Nachteile: Da die Betreuung meist von einer einzelnen Person übernommen wird, sind unvorhergesehene Schließzeiten sehr wahrscheinlich. Krankheitstage können nicht durch andere Erzieher ausgeglichen werden. Außerdem ist meist ein Wechsel der Betreuungseinrichtung zum dritten Lebensjahr des Kindes nötig.
Kostenfaktor: Je nach Bundesland entsprechen die Kosten, denen einer staatlichen Kita.

Konzepte, Satzungen und Leitbilder
Die meisten Kinderbetreuungseinrichtungen haben eine eigene Internetseite auf der sich Eltern über die Einrichtung informieren können. Gerade Leitbild und Konzept geben wichtige Hinweise darauf, ob die Vorstellungen zur Kinderbetreuung zusammenpassen. Im Konzept beschreiben die Leiter der Einrichtung Träger, wie wichtige Dinge und Themen im Kita-Alltag gehandhabt werden. Neben den klassischen Konzepten, die sich beispielsweise an den Bildungsprogrammen des jeweiligen Bundeslandes orientieren, gibt es zahlreiche weitere Konzepte, an denen Einrichtungen ihre Arbeitsweise ausrichten. Solche Konzepte spiegeln sich beispielsweise in Montessori-, Waldorf- oder freie Kindergärten wider.
Varianten der Einzelbetreuung

Neben staatlichen Kindertagesstätten, Kinderläden und Tagesmüttern gibt es mehrere Möglichkeiten der Einzelbetreuung. Diese kann in Frage kommen, wenn das Kind noch zu klein für größere Betreuungseinrichtungen ist. Oder die Eltern sich explizit eine Einzelbetreuung wünschen, die vielleicht sogar über einen langen Zeitraum erfolgen soll. Bei der Einzelbetreuung, die normalerweise in der Wohnung bzw. im Haus der Kindeseltern stattfindet, spielen Sympathie und Vertrauen eine wichtige Rolle, da Kind und Betreuungsperson zum großen Teil allein sind.
Au-Pair
Ein Au-pair ist eine zeitlich begrenzte Möglichkeit eine Einzelbetreuung zu organisieren. Au-pairs sind junge Menschen, die ins Ausland gehen und für den Zeitraum ihres Aufenthaltes bei einer Gastfamilie wohnen. Die Gastfamilie bietet dem Au-pairs Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld. Das Au-pairs passt im Gegenzug auf das Kind auf. Im besten Fall entwickelt sich eine familiäre Beziehung zwischen dem Au-pair und der Gastfamilie.

Vorteile: Die Betreuungszeit kann relativ flexibel geregelt werden, da das Au-pair mit im Haushalt lebt. Auch entwickelt sich das Au-pair im besten Fall zu einer echten Bezugsperson für das Kind.
Nachteile: Das Au-pair lebt mit im Haushalt, das birgt ein erhöhtes Konfliktpotenzial. Auch Sprachbarriere und die zusätzliche finanzielle Belastung sollten nicht unterschätzt werden.
Kostenfaktor: ca. 500 Euro pro Monat, Die Familie sollte dem Au-pair rund 200 bis 300 Euro Taschengeld zahlen. Außerdem trägt die Familie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Dazu kommen noch die krankenversicherung und die Unfallversicherung für das Au-pair.
Kinderfrau
Eine Kinderfrau oder auch Nanny betreut die Kinder im Gegensatz zur Tagesmutter in der Wohnung bzw. im Haus der Kindeseltern. Neben der Betreuung des Kinder werden häufig auch leichte Haushaltstätigkeiten übernommen, die mit der Betreuung des Kindes zusammenhängen. Dazu zählen beispielsweise Essen kochen, Geschirrspüler ein- und ausräumen, Kinderzimmer aufräumen und Fahrdienste für die Kinder.

Vorteile: Die Kinder haben eine klare Bezugsperson, die sie im Alltag und über einen langen Zeitraum begleitet.
Nachteile: Die Kinderfrau ist mit die teuerste Variante der Kinderbetreuung.
Kostenfaktor: Je nach zeitlichem Umfang muss eine volle Arbeitsstelle finanziert werden. Empfohlene Stundensätze liegen bei rund 20 bis 30 Euro. Je nachdem wie viele Stunden die Kinderfrau für die Familie tätig ist, werden auch Sozialleistungen fällig.
Leihgroßeltern
Leihgroßeltern können eine Alternative sein, wenn die “echten” Großeltern nicht im näheren Umkreis wohnen oder selbst noch berufstätig sind. Das Arrangement mit den Leihgroßeltern kann für beide Seiten erfüllend sein. Allerdings gibt es einige gesetzliche Beschränkungen zu beachten.
Liegt die Betreuungszeit über 15 Stunden pro Woche benötigt die Leihoma/der Leihopa eine Pflegeerlaubnis. Gleiches gilt, wenn die Betreuung nicht nur im Haushalt der Eltern des Kindes stattfindet und wenn ein Zeitraum von drei Monaten überschritten wird.
Die Pflegeerlaubnis wird nach der Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang vom Jugendamt erteilt.

Vorteile: Kostengünstig und im besten Fall gehen alle Beteiligten eine langfristige Bindung ein.
Nachteile: Die erzieherischen Vorstellungen von Eltern und Leihgroßeltern können weit auseinander gehen. Aufgrund des Ehrenamtes trennen sich die Wege bei kleineren Reibereien vielleicht schnell. Es handelt sich in der Regel nicht um fachlich geschulte Menschen.
Kostenfaktor: keine bzw. kaum Kosten. Bei dem Konzept handelt es sich um einer ehrenamtliche Tätigkeit.
Sonderform: Babysitter
Babysitter unterscheiden sich im Vergleich zu den anderen Arten der Kinderbetreuung dahingehend, dass der klassische Babysitter die Kinderbetreuung vor allem in den Abendstunden und am Wochenende übernimmt. In der Regel geht es hierbei nicht um eine pädagogische Betreuung. Der Babysitter “betreut” vornehmlich schlafende Kinder.

Vorteile: Babysitter eröffnen den Eltern Möglichkeiten der kinderfreien Freizeitgestaltung.
Nachteil: Babysitter sind meist ungeschult.
Kosten: 10 bis 15 Euro pro Stunde

Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung
Seit dem 1. August 2013 besteht für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Dieses Recht besteht unabhängig davon, ob die Eltern erwerbstätig sind oder nicht und ist im Sozialgesetzbuch verankert.
Aktuelle Zahlen zur Anzahl der Kinderbetreuungsplätze
Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft vom 17. Mai 2017 fehlen bundesweit rund 300.000 Kitaplätze (Quelle).
Die Situation ist nicht in allen Bundesländern gleich angespannt. Gerade in den alten Bundesländern fehlen viele Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder.In Bremen und Nordrhein-Westfalen haben 16,2 aller Kinder unter drei Jahren keinen Betreuungsplatz bekommen, obwohl sich die Eltern einen wünschten. In Bremen war sogar jedes fünfte Kind betroffen. Das Problem besteht jedoch deutschlandweit und gerade in größeren Städten ist die Situation angespannt.

Es formiert sich Widerstand
In Leipzig und Berlin haben sich Elterninitiativen gegründet, die Öffentlichkeit schaffen und sich gegen die angespannte Lage zur Wehr setzen. Häufig sind nicht die Plätze an sich das Problem, sondern der Personalmangel.
eine weitere Möglichkeit die mit Inkrafttreten des Rechtsanspruches genutzt werden kann, ist die Klage.
Erst im März 2018 hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg über zwei Anträge auf Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen entschieden und das Land Berlin verpflichtet den Antragstellern “jeweils einen Betreuungsplatz in angemessener Entfernung zu ihrer Wohnung nachzuweisen” (Quelle).
Fazit Kinderbetreuung
Wenn man die aktuelle Lage betrachtet, stellt sich häufig gar nicht die Frage welche Art der Kinderbetreuung man sich für sein Kind wünscht. Angesichts des derzeitigen Mangels an Betreuungsplätzen sind viele Eltern froh überhaupt einen Platz zu bekommen. Wer jedoch die Möglichkeit hat aus verschiedenen Angeboten auswählen zu können, für den lohnt es sich, sich zu allen Arten ein Bild zu verschaffen.
Alle Möglichkeiten der Kinderbetreuung haben ihre Vor- und Nachteile. Schlussendlich entscheiden das vorhandene Angebot und die finanziellen Mittel darüber, ob beispielsweise überhaupt eine Einzelbetreuung in Frage kommt.
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Source: Testsieger Berichte

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Lieferdienste im Vergleich

Kühlschrank leer und keine Lust auf Kochen? Dann schnell was bestellen. Doch welches der vielen Lieferdienstportale bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Wo sind die Konditionen und der Service am besten? Welche Webpräsenz ist übersichtlich und klar strukturiert? Diesen Fragen widmet sich der aktuelle Lieferdienste Vergleich der testsieger-berichte-Redaktion.

Der große Lieferdienste-Vergleich von testsieger-berichte.de
Die Zahl der Lieferdienste ist den letzten Jahren stetig gewachsen. Nun haben hungrige Verbraucher die Qual der Wahl. Nicht nur die Frage worauf der Magen gerade am meisten Lust hat, muss beantwortet werden, sondern auch die Frage welcher Lieferdienst, es sein soll. So kann die große Auswahl schnell eine Belastung werden, denn wenn der Magen knurrt, ist die Lust sich stundenlang durch die verschiedenen Portale zu klicken, vergleichsweise gering.
Aus diesem Grund hat sich testsieger-berichte.de die fünf bekanntesten Lieferdienste mal genauer angeschaut und anhand von sechs Kriterien verglichen.
Die verglichenen Lieferdienstportale in der Kurzübersicht

Lieferheld
foodora
pizza.de
Lieferando
deliveroo

Lieferheld
Gegründet im Jahr 2010 wirbt Lieferheld damit, dass Kunden überall in Deutschland über Lieferheld Essen bestellen können. Die Zahl der gelisteten Lieferdienste schwankt. Es dürften jedoch weit über 10.000 sein. Je nach eingegebener Adresse werden dem Nutzer, die in Frage gekommenen Lieferdienste angezeigt.
Lieferheld generiert seinen Umsatz über die gelisteten Lieferdienste und Restaurants. Diese zahlen an Lieferheld einen monatlichen Beitrag für die Listung und eine Provision pro Bestellung. Das Lieferportal arbeitet nicht mit eigenen Fahrern. Für die Lieferung der bestellten Speisen sind die Restaurants selbst zuständig. Lieferheld gehört ebenso wie pizza.de und Foodora zur Delivery Hero AG.
foodora
Foodora wurde 2014 in München gegründet und hat, im Gegensatz zu Lieferheld, pizza.de und Lieferando, eigene Fahrer. Diese holen das bestellte Essen vom jeweiligen Restaurant ab und bringen es zum Kunden. Der Vorteil für die gelisteten Restaurants ist, dass sie kein eigenes Personal für die Auslieferung benötigen. Der Lieferservice sagt von sich selbst, dass er der „freundlichste Lieferservice der besten Restaurants in den beliebtesten Städten Europas“ ist. Die Zielgruppe von Foodora sind ganz klar Städter. Derzeit können Kunden in 34 deutschen Städten über Foodora Essen bestellen (Stand: April 2018). Bei Foodora lag der Fokus anfangs auf qualitativ höherwertigem Essen. Inzwischen kann man aber auch das Essen großer Fast-Food-Ketten bestellen. Seit 2015 gehört Foodora zur Delivery Hero AG.
pizza.de
Pizza.de ist die älteste der vorgestellten Lieferdienstportale. Gegründet 2007 in Braunschweig ging pizza.de als „Online-Bestellportal für Pizza und Fast Food“ an den Start. 2014 wurde pizza.de vom Unternehmen Delivery Hero AG aufgekauft. pizza.de hat Lieferdienste aus knapp 4.500 deutschen Städten gelistet und arbeitet ohne eigene Fahrer. Inzwischen kooperieren sie jedoch in vielen Großstädten mit Foodora. So dass auch über pizza.de bestelltes Essen teilweise von foodora-Fahrern geliefert wird.
 
Lieferando.de
Lieferando wurde 2009 in Berlin gegründet und ist inzwischen Teil von Takeaway.com, eine der weltweit größten Essen-Bestellseiten. Bei Lieferando sind mehr als 10.000 Lieferdienste gelistet. Nutzer haben die Möglichkeit Restaurants vorzuschlagen. Bei einigen Restaurants kann der Kunde über den so genannten Food Tracker den Bestellweg seiner Lieferung sehr genau nachvollziehen. Außerdem arbeitet Lieferando ebenfalls mit eigenen Fahrern, die das Essen vom Restaurant zum Kunden bringen und beim Unternehmen angestellt sind.
deliveroo
Deliveroo ist ein britisches Unternehmen, welches 2013 in London gegründet wurde. Der Unterschied zu den anderen vier Lieferdienstportalen ist die klare Ausrichtung auf Restaurants und qualitativ höherwertiges Essen. Die Auslieferung übernehmen firmeneigene Fahrer, die das Essen per Roller oder Fahrrad vom Restaurant zum Kunden bringen. Außerdem gibt es spezielle Angebote für Firmen. Deliveroo ist ähnlich wie Foodora eher in Städten nutzbar.

Die Vergleichskriterien
Website: Hier geht es um Optik und Gestaltung. Wie schnell und gut kann man sich als Kunde orientieren?
Bestellvorgang: Ist auch eine telefonische Bestellung möglich oder funktioniert das Bestellen ausschließlich online?
Bezahlmodalitäten: Gibt es mehrere Bezahlmöglichkeiten? Verlangt das Lieferdienstportal eine Pauschale?
Kontaktmöglichkeiten: Wie kann man bei Problemen, Fragen oder ähnlichem Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen? Ist das Portal rund um die Uhr erreichbar?
Extras: Bietet das Lieferdienstportal Extras über das reine Auflisten der Restaurants? Hier fallen beispielsweise Dinge rein, wie ein Blog oder sonstige redaktionelle Angebote.
Liefergebiete und Auswahl: Wie groß ist die Auswahl, wenn man nicht in der Innenstadt von Berlin oder München wohnt? Hat der Nutzer auch am Stadtrand noch eine gute Auswahl und wie groß ist das Angebot in kleineren Städten?

Vorgehensweise beim Vergleich
Die verschiedenen Portale wurden möglichst objektiv anhand der Informationen, die auf den jeweilige Internetseiten zur Verfügung stehen, verglichen. Auch wenn die Portale zum Teil unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und dementsprechend der Fokus nicht immer auf den gleichen Dingen liegt, stehen die genannten fünf Lieferdienste im Vergleich. Die Kriterien Liefergebiete und Bezahlmodalitäten werden doppelt gewichtet, da dies die entscheidenden Kriterien für einen Lieferdienst sind. Je nach Platzierung erhalten die Anbieter 1 bis 5 Punkte. die maximale Punktzahl liegt bei 40 Punkten.

Lieferdienste Vergleich: Die Teilergebnisse
Auswertung Website
Lieferheld
Die Internetpräsenz von Lieferheld ist ansprechend aufbereitet. Im oberen Bereich der Startseite kann der Bestellvorgang direkt gestartet werden. Anschließend folgen Informationen zum Unternehmen. Angesichts der großen Bilder könnte auch die Schrift etwas größer ausfallen. Nach Eingabe der Lieferadresse erscheint eine Liste möglicher Restaurants. Hier können die Kunden für jeden Anbieter die Bewertungen, die Entfernung und den Mindestbestellwert einsehen. Auch eine weitere Eingrenzung der Ergebnisse ist möglich. Wer sich für ein Restaurant entschieden hat, kann die Speisekarte einsehen. Außerdem kann man sich die Bewertungen mit zusätzlichen Kommentaren durchlesen und auch Informationen zum Restaurant sind vorhanden.
Im unteren Bereich der Website stehen weitere Informationen zur Verfügung. Wählt man beispielsweise das Thema Lieferservice Sushi, wird nochmal die Funktionsweise der Website beschrieben und der User erhält Informationen zum Thema Sushi und Restaurant-Empfehlungen zu verschiedenen Standorten.
foodora
Auch die Website von foodora ist sehr übersichtlich. Außerdem kann der Kunde bei seiner Bestellung zwischen Lieferservice und Selbstabholung wählen. Da foodora noch nicht so weit verbreitet ist, werden im zweiten Teil der Startseite alle Städte aufgeführt, in denen der Lieferdienst genutzt werden kann. Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit Firmenkonten anzulegen über die beispielsweise den Mitarbeitern ein tägliches Budget zugeteilt werden kann. Aber auch Vorbestellungen für Meetings und Besprechungen sind möglich.
Zusätzliche Informationen zu den einzelnen Städten inklusive Restaurantempfehlungen stehen ebenfalls zur Verfügung.
Nach dem Starten des Bestellvorgangs erscheinen mögliche Anbieter mit Informationen, wer ohne zusätzliche Gebühren liefert und welche Geschäfte noch geschlossen sind. Zusätzlich sieht man gleich eine Einteilung der Preiskategorien. Nachdem man sich für ein Restaurant entschieden hat, kann man Informationen zum Anbieter einsehen. Allerdings gibt es keine Bewertungen von anderen Kunden.
pizza.de
Pizza.de besticht durch einen klaren Aufbau und wenig Schnick-Schnack. Außerdem positioniert sich die Website klar zum Fastfood. Unter dem Adressfeld, in welches die Lieferadresse eingegeben werden kann, erhält der User einen kurzen Überblick über die Handhabung. Außerdem wirbt die Seite mit den so genannten Pizza.de Deals, mit denen Sparmöglichkeiten beworben werden. Ebenso wie bei der Konkurrenz kann man seine Suche über die verschiedenen Städte beginnen und so Empfehlungen erhalten.
Nach Eingabe der Lieferadresse werden die verschiedenen Anbieter aufgelistet. Der Kunde kann sich schnell einen Überblick über Bewertungen, Mindestbestellwert, Liefergebühren und Öffnungszeiten verschaffen. Nach Auswahl eines Lieferdienstes wird die jeweilige Speisekarte angezeigt. Außerdem kann man die Bewertungen und die Adresse des Lieferdienstes einsehen.
Lieferando
Die Website ist klar strukturiert. Alle wichtigen Informationen sind auf der Startseite zu finden. Wer sich durch die Startseite scrollt, kann bei Interesse spezifische Informationen zu Städten, Regionen, Küchenrichtungen, Gerichten und Empfehlungen erhalten. Hier ist die Schriftgröße allerdings sehr klein. Nach Eingabe der Lieferadresse werden alle möglichen Lieferdienste aufgeführt. Zu jedem Lieferdienst gibt es bereits auf der Übersichtsseite Informationen zu Liefergebühren, durchschnittlicher Kundenbewertung Lieferzeiten und dem Mindestbestellwert. Hat man sich für ein Restaurant entschieden, können die Bewertungen im Einzelnen eingesehen werden. Unter dem Menüpunkt Info, können außerdem Öffnungszeiten, Adresse, Liefergebiete und wenn vorhanden die Website eingesehen werden.
deliveroo
Im oberen Bereich der Internetpräsenz von deliveroo ist, ebenso wie bei den anderen vier Lieferdienste im Vergleich das Adressfeld platziert. Darunter folgen Möglichkeiten, die Auswahl je nach Geschmack einzugrenzen. Außerdem werden mehrere Restaurants vorgestellt. Ebenso wie foodora hat auch deliveroo ein Angebot speziell für Unternehmen. Dieses bietet ähnliche Konditionen.
Wenn es ans Bestellen geht, wird es etwas verwirrend, da oben nicht die angegebene Adresse erscheint, sondern das Liefergebiet. Die Übersicht möglicher Restaurants ist gut gestaltet und bietet bereits eine Reihe wichtiger Informationen. Unter anderem werden Preiskategorie, voraussichtliche Lieferzeit und die Bewertungen angezeigt. Die Bewertungen können jedoch nicht im Einzelnen eingesehen werden.
Die Platzierungen im Teilbereich Website

Website
Lieferheld
foodora
pizza.de
Lieferando
deliveroo

Übersichtlichkeit
x
 x
x
x
x

Nutzerfreundlichkeit
x
x
x
x

Informationen
x
x
x
x

Zusatzservices

x

x

Platzierung
2.
1.
2.
2.
3.

Auswertung Bestellvorgang
Bei allen Lieferdienst-Portalen läuft der Bestellvorgang ähnlich ab. Nachdem die Kunden ihre Adresse eingegeben haben, erscheinen alle in Frage kommenden Lieferdienste und Restaurants. Nach Auswahl eines Anbieters kann man sich durch die entsprechende Speisekarte klicken und das gewünschte Essen zusammenstellen. Der Warenkorb ist immer auf der rechten Seite zu finden. Nur bei Lieferando befindet sich der Warenkorb über der Speisekarte. Er kann jedoch durch anklicken dauerhaft geöffnet werden. In den Warenkörben werden neben den ausgewählten Speisen auch eventuell anfallende Lieferkosten, Rabatte und teilweise der Mindestbestellwert angezeigt. Außerdem können Kommentare wie spezielle Ernährungsbedürfnisse oder Allergien angegeben werden.
Bei Deliveroo kann man bereits im Warenkorb ein Trinkgeld für den Fahrer eingeben.
Abgesehen, von pizza.de können die Kunden bei allen Lieferdienstportalen eine Wunschlieferzeit angeben. So sind recht komfortabel auch Vorbestellungen möglich.
Ist der Kunde mit seiner Bestellung fertig, gehts zur Kasse. Hier unterscheiden sich die Portale von der Handhabung ein wenig. Bei Lieferando und Lieferheld ist eine Bestellung auch ohne Kundenkonto bzw. Facebookprofil möglich.

Sieger des Teilbereichs Bestellvorgang
Insgesamt sind hier alle Lieferdienste im Vergleich sehr gut. Der Bestellvorgang ist bei allen fünf Anbietern übersichtlich und klar strukturiert. Trotz kleiner Unterschiede erhalten alle Lieferdienste hier volle Punktzahl. Durch die doppelte Wertung ergibt das jeweils zehn Punkte.
Auswertung Bezahlmöglichkeiten
Die Bezahlmöglichkeiten variieren von Anbieter zu Anbieter. Kreditkarte und PayPal bieten alle fünf Lieferdienstportale an. Barzahlung wiederum geht nur bei drei Anbietern. Die größte Auswahl bietet Lieferando. Allerdings sind die Bezahlmöglichkeiten bei Lieferheld, pizza.de und Lieferando letztlich abhängig vom Lieferdienst. Auch wenn bei foodora und deliveroo keine Barzahlung möglich ist, bieten sie doch zumindest die Gewissheit, dass alle angebotenen Bezahlmethoden unabhängig vom gewählten Restaurant stets genutzt werden können.
Die Bezahlmöglichkeiten im Überblick

Bezahlmöglichkeit
Lieferheld
foodora
pizza.de
Lieferando
deliveroo

Barzahlung
x

x
x

PayPal
x
x
x
x

Sofortüberweisung
x
x

x
x

Kredikarte
x
x
x
x
x

GiroPay

x
x

Bitcoin

x

Platzierung
2.
2.
2.
1.
2.

Da Lieferando sowohl Bar- als auch Online-Zahlung ermöglicht und zusätzlich die größte Auswahl verschiedener Zahlmodalitäten bietet, belegt dieser Lieferdienst den ersten Platz.
Deliveroo und foodora haben zwar die geringste Auswahl, wie Kunden bezahlen können. Doch da die angebotenen Bezahlmöglichkeiten für alle Bestellungen gelten, werden sie aufgewertet und teilen sich den zweiten Platz mit Lieferheld und pizza.de.
Auswertung Möglichkeiten der Kontaktaufnahme
Die Lieferdienst-Portale bieten ihren Kunden verschiedene Möglichkeiten, Kontakt aufzunehmen. Dabei werden im Vergleich jedoch nur Kontaktmöglichkeiten berücksichtigt, die für die direkte Kommunikation bei Lieferproblemen oder ähnlichen Problemen beworben werden. E-Mailadressen aus dem Impressum bleiben unberücksichtigt.

Kontaktwege
Lieferheld
foodora
pizza.de
Lieferando
deliveroo

Telefon
8:00-3:00 Uhr

 x

Live-Chat
8:00-3:00 Uhr
9:00-23:00 Uhr
8:00-3:00 Uhr

 x

Kontaktformular
x

x
x

E-Mail

x

x

Platzierung 
1.
 2.
2.
3.
1.

Ergebnis Extras
Welche Extras bietet das Lieferdienstportal? Gibt es einen nennenswerten Vorteil gegenüber der Konkurrenz? Die Extras der Lieferdienste im Vergleich.
Lieferheld
Das Portal kürt seit mehreren Jahren die besten Lieferdienste der Seite. Dafür stehen laut Lieferheld-Homepage mehr als 12.000 Lieferdienste im Vergleich. Die besten 500 erhalten den „Lieferheld Award“ und werden auf der Homepage entsprechend gekennzeichnet. Verglichen werden unter anderem Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.
Darüber hinaus gibt es einen Lieferheld-Blog auf dem zwei bis vier Artikel im Monat veröffentlicht werden. Außerdem ist Lieferheld auf allen Social Media Plattformen vertreten und hat sich mit seinem Lieferhelden ein eigenes Maskottchen kreiert.
Auch einen Newsletter hat Lieferheld und bewirbt ihn damit, dass die Abonnenten als erstes von Gutscheinen und anderen Angeboten erfahren. Außerdem ist der Newsletter auf das jeweilige Postleitzahlengebiet personalisiert, sodass der Abonnent vor allem Informationen zu den Restaurants in seiner Nähe erhält.
foodora
Foodora hat ebenfalls einen Blog. Hier veröffentlicht ein Redaktionsteam übersichtliche Artikel zu vier verschiedenen Themeenbereichen (Restaurants, Rezepte, Essen und Geschichten). Die Artikel erscheinen sehr unregelmäßig. Seit Mai letzten Jahres war es sehr ruhig und auch 2018 ist bisher nur ein Artikel erschienen (Stand: April 2018). Foodora bietet allerdings zusätzlich einen wöchentlich erscheinenden Newsletter an,  in dem die Abonnenten über neue Restaurants und Aktionen informiert werden. Außerdem ist das Lieferdienstportal bei Facebook, Pinterest und Instagram vertreten.
pizza.de
Auch Pizza.de hat einen eigenen Blog. Dieser wird allerdings eher unregelmäßig aktualisiert. Die letzten beiden Posts wurden im Oktober 2017 und im März 2018 veröffentlicht (Stand: April 2018). Bei den Social-Media-Kanälen liegt der Fokus auf Facebook und Twitter. Bei den anderen Plattformen liegen die letzten Veröffentlichungen längere Zeit zurück.
Pluspunkte für pizza.de gibt es für die Pizza.de Deals, mit denen die Kunden auf besondere Angebote und Rabattaktionen aufmerksam gemacht werden.
Lieferando.de
Lieferando hat ebenfalls einen Blog, der regelmäßig bespielt wird. Es gibt Beiträge zu vielen verschiedenen Themen. Die Hauptbereiche sind Food, Lifestyle, Stories, Aktionen, Insights und Jobs. Ähnlich wie Lieferheld vergibt auch Lieferando jährlich einen Award für das beste Restaurant. Dieser heißt bei Lieferando „Best Restaurants Award“. Bei Lieferando gibt es ein Sieger-Restaurant, welches einerseits anhand der durchschnittlichen Bewertungen aus dem Vorjahr und den Stimmen der Nutzer ermittelt wird. Außerdem werden unter den Kunden, die sich an der Abstimmung beteiligen, verschiedene Preise verlost.
Kunden von Lieferando können zusätzlich Treuepunkte sammeln, die sie im Prämienshop eingelösen können.
Lieferando und pizza.de haben beide auch einen Newsletter. Da diese jedoch so schlecht zu finden waren, werden sie in der Wertung nicht berücksichtigt.
deliveroo
Deliveroo hat gleich drei Blogs zu verschiedenen Themen. Es gibt einen Food-Blog, einen Entwickler-Blog und einen Design-Blog. Der Food-Blog ähnelt denen der anderen Anbieter. Es geht um Restaurants, Rezepte, Esskultur, Aktionen und Food Trends. In den anderen beiden Blogs kommen die Mitarbeiter von deliveroo zu Wort und erklären, wie sie arbeiten. Der Durchschnittsnutzer wird wohl eher weniger mit dem Entwickler-Blog anfangen können, aber es ist in jedem Fall ein Alleinstellungsmerkmal.

Sieger des Teilbereichs Extras
Lieferando geht als Sieger aus dieser Kategorie hervor. Die Plattform bietet die meisten Extras. Auf dem gut gepflegten Blog werden auch die Autoren vorgestellt, was eine angenehme Nähe herstellt. Die Kundenbindung wird bei Lieferando stärker als bei den anderen Plattformen gefördert. Die User können sich aktiv an dem „Best Restaurant Award“ beteiligen und dabei attraktive Preise gewinnen.
Auf Platz zwei liegt Lieferheld. Ebenso wie Lieferando gibt es zahlreiche Extras. Der Blog ist ebenso persönlich und gut gepflegt. Einzig die weniger starke Einbeziehung der User sorgt dafür, dass Lieferheld den zweiten Platz belegt.
Platz drei geht an Deliveroo. Der Umfang ist geringer als bei der Konkurrenz doch die drei Blogs stellen einen echten Mehrwert dar und heben die Plattform von den Mitbewerbern ab.
Pizza.de belegt gemeinsam mit Foodora den vierten Platz. Die Social-Media-Kanäle sind bei pizza.de schlecht gepflegt, doch durch die deutlichen Hinweise auf Sparmöglichkeiten, gleicht der Anbieter dieses Manko wieder aus.
Ergebnis Liefergebiete und Restaurantanzahl
Anhand von vier zufällig gewählten Lieferadressen wurde der Umfang der Liefergebiet-Abdeckung überprüft. In der unten stehenden Tabelle sind alle angezeigten und zum Anfragezeitraum geöffneten Lieferdienste bzw. Restaurants angegeben.
Zahl der geöffneten Restaurants, die die Vergleichsadressen beliefern

Adresse
Lieferheld
foodora
pizza.de
Lieferando
deliveroo

06862 Dessau-Roßlau
2

2
5

10961 Berlin
73
21
93
152
38

65197 Wiesbaden
50
25
44
56

80339 München
97
19
94
153
36

Ergebnis
2.
3.
2.
1.
3.

Eigene Recherche, Stand: 18.4.2018 zwischen 13 und 14 Uhr

Sieger des Teilbereichs Liefergebiete und Restaurantanzahl
Die Diskrepanz zwischen den Anbietern ist sehr hoch. Lieferando bietet bei allen verglichenen Lieferadressen die mit Abstand größte Auswahl.  Deliveroo beliefert zwei Adressen gar nicht und bei foodora ist die Auswahl immer am geringsten. Allerdings ist dies auch dem Umstand geschuldet, dass diese beiden Lieferdienst-Portale im Gegensatz zu den anderen drei Anbietern mit eigenen Fahrern zusammenarbeiten. Daher ist die Lieferbereich sehr viel eingeschränkter. Aus diesem Grund belegen sowohl foodora als auch deliveroo jeweils den dritten Platz. Platz zwei teilen sich Lieferheld und pizza.de, da sie im Mittel eine etwa gleichgroße Anzahl an Restaurants listen.
Die Punkte im Überblick

Die Lieferdienste im Vergleich

Vergleichskriterien Punkte
Lieferheld
foodora
pizza.de
Lieferando
deliveroo

Website
 4
5
4
 4
3

Bestellvorgang
 10
10
10
10
10

Bezahlmodalitäten
4
4
4
5
4

Möglichkeiten der Kontaktaufnahme
5
4
4
3
5

Extras
4
2
2
5
3

Liefergebiete
8
6
8
10
6

Gesamtpunktzahl
 35
31 
 32
37 
 31

Fazit zum Lieferdienste Vergleich
Insgesamt sind sich die fünf Portale recht ähnlich. Einzig die beiden Anbieter mit eigenen Fahrern können hinsichtlich der Liefergebiete und der Auswahl an Restaurants nicht mithalten. Allerdings haben diese beiden auch andere Zielgruppen. deliveroo und foodora sind ganz klar auf Städter ausgerichtet. Beide bieten Speziallösungen für Unternehmen und vor allem deliveroo setzt auf qualitativ höherwertiges Essen und arbeitet tatsächlich ausschließlich mit Restaurants zusammen.
Lässt man die unterschiedlichen Zielgruppen außer Acht setzt sich ganz klar Lieferando gegen die Konkurrenz durch und belegt Platz 1. Auf Platz 2 folgt Lieferheld. Den dritten Platz nimmt mit einem Punkt Vorsprung pizza.de ein. deliveroo und Foodora teilen sich den vierten Platz.
Schlussendlich entscheidet in erster Linie die Lieferadresse darüber, ob überhaupt alle Portale zur Verfügung stehen. Befindet man sich im Innenstadtbereich und hat Lust auf Essen aus dem Restaurant, aber keine Lust rauszugehen, sind deliveroo und Foodora die beste Wahl.  Wer auch eine Pizza in den Park einer kleineren Stadt bestellen möchte, ist mit Lieferheld, pizza.de oder Lieferando besser beraten.
In diesem Sinne guten Appetit.
 
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Altersvorsorgeprodukte 2018 im Test – Was macht noch Sinn?

SPD und Union haben sich in den Koalitionsgesprächen auf ein Rentenpaket geeinigt. Die Parteien sehen in der neuen Rentenpolitik einen Meilenstein für Millionen von Menschen. Doch auch mit „Milliardenkosten“ sei zu rechnen, äußerte sich die SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles zu den Rentenkonzepten. Bei Riester-Rente, betrieblicher Altersvorsorge und Co. hat sich schon zum Jahreswechsel viel geändert. Doch bringen die Änderungen auch etwas?

Riester-Rente
Grundzulage
Die Riester-Rente (Riester-Rente Test) wird seit Januar mehr vom Staat gefördert. Anstatt 154 Euro Grundzulage bekommen Riester-Sparer nun 175 Euro jährlich dazu gesteuert. Die Kinderzulagen bleiben dagegen gleich. Es gibt weiterhin für Kinder, die vor 2018 geboren sind 185 Euro jährlich und für alle Kinder, die nach dem Jahreswechsel geboren sind 300 Euro. Die Kinderzulage gibt es solange, wie Kindergeld bezogen wird.
Um die volle Zulage vom Staat zu erhalten, müssen Riester-Sparer mindestens vier Prozent ihres Vorjahreseinkommens eingezahlt haben, abzüglich der Grundzulage. Es wird jedoch nur ein Maximalbetrag von 2.100 Euro gefordert. Beträge, die darüber hinaus eingezahlt werden, bleiben ohne Förderung. Durch die höhere Förderung ergibt sich eine Senkung des Eigenbetrags, den Sparer einzahlen müssen, um die volle staatliche Zulage zu erhalten.

So gut sich die Erhöhung der Grundzulage auch liest, hat sie dennoch einen Haken: Das Plus wird bei Normal- bis Gutverdienern ohne Kinder fast komplett wieder mit dem Steuervorteil verrechnet.

Abfindung bei niedrigen Rentenansprüchen
Eine weitere Neuerung bildet die Abfindung bei niedrigen Rentenansprüchen. Riester-Anbieter können seit Januar mit einer Einmalzahlung zu Beginn der Auszahlungsphase den Rentenanspruch komplett abfinden. Beruht die Einmalzahlung auf staatlich geförderten Beiträgen, ist sie zu 100 Prozent steuerpflichtig. Ab dem Veranlagungszeitraum 2018 wird diese Einmalzahlung jedoch ermäßigt besteuert.
Des Weiteren können Riester-Sparer jetzt wählen, ob sie ihre Abfindung der Kleinstbetragsrente am Anfang der Auszahlungsphase oder zum ersten Januar des folgenden Jahres erhalten. Durch diese Wahlmöglichkeit kann die Abfindung zum Beispiel erst im Jahr des ersten vollen Rentenbezugs gezahlt werden. Ab diesem Zeitpunkt haben Sparer in der Regel weniger Einkommen, weshalb die Einmalzahlung niedriger besteuert wird.
Freibetrag bei Grundsicherung
Neu ist auch der Freibetrag in Höhe von 100 Euro in der Grundsicherung bei Erwerbsminderung und im Alter. So werden Riester-Renten in Zukunft nicht mehr zu 100 Prozent bei der Berechnung der Grundsicherungsleistung herangezogen. Ist die monatliche Riester-Rente außerdem höher als 100 Euro, werden 30 Prozent des übersteigenden Betrags zusätzlich nicht angerechnet. So kann von einem Freibetrag von maximal 202 Euro profitiert werden.
Testsieger
Folgende Produkte haben beim aktuellen Test von Stiftung Warentest gute Bewertungen erhalten (Stand: Februar 2018, Quelle):

Riester Meister der HanseMerkur24
Riester Care der Hanse Merkur
Fiskal der Alten Leipziger
Riester Care der Hanse Merkur
Riester-Rente Plus der Hannoversche

Fazit
Durch die neuen Änderungen wird die Riester-Rente vor allem für Geringverdiener wieder attraktiver. Viele fürchteten,dass die Riester-Rente im Alter komplett auf die Grundsicherung angerechnet wird, was neuerdings nicht mehr der Fall ist. Normalverdiener mit mehr als einem Kind profitieren ebenfalls von den Änderungen, da erst dann die Summe der Zulagen ihren rechnerischen Steuervorteil übersteigt.
Rürup-Rente
Inhaber einer Rürup-Rente (Rürup-Rente Test) wird es freuen, dass sie ab diesem Jahr 2 Prozent zusätzlich steuerlich als Sonderausgaben absetzen können. Der prozentuale Anteil der absetzbaren Sonderausgaben ist von 84 Prozent auf 86 Prozent gestiegen steigt weiterhin jedes Jahr um 2 Prozent. Schlussfolgernd sind Beiträge für die Rürup bis 2025 zu 100 Prozent steuerlich absetzbar.
Weiterhin steigt der steuerliche Maximalbetrag von 23.362 Euro auf 23.712 Euro. Dieser ist an den Höchstbetrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung/West gekoppelt.
Testsieger
Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität hat 15 Anbieter von Riester-Produkten verglichen und deren Leistungen zusammen mit der Ratingagentur Franke und Bornberg bewertet. Folgende Produkte erzielten ein sehr gutes
Testergebnis (Stand: Februar 2018, Quelle):

Alte Leipziger
AXA
HDI
Provinzial Nord-West
Württembergische

Fazit
Durch die großen steuerlichen Vorteile, die sich bis 2025 noch weiter verbessern, ist die Rürup-Rente besonders für Gutverdiener und Selbstständige auch weiterhin 2018 sehr attraktiv.
Kapitallebensversicherung
Die Niedrigzinsphase macht auch bei der Kapitallebensversicherung (Kapitallebensversicherung Test) keine Ausnahme. Im Schnitt zahlen die großen Anbieter nur noch 2,4 Prozent. Im Gegensatz dazu waren es 2014 noch 3,4 Prozent durchschnittlich. Dazu kommen stets hohe Provisionen sowie Vertriebs- und Verwaltungskosten, die die Rendite zusätzlich schmälern.
Testsieger
In Zusammenarbeit mit der Analysegesellschaft für Anlage- und Versicherungsprodukte hat das Magazin €uro 2017 Lebensversicherer auf ihre Zukunftsfähigkeit getestet. Sehr gut abgeschnitten haben (Stand: Februar 2018, Quelle):

Allianz
Debeka
Europa
Hannoversche
Targo

Fazit
Die Kapitallebensversicherung verliert aufgrund von niedrigen Zinssatz und generell sinkenden Renditen immer mehr an Bedeutung, wenn es um die Altersvorsorge geht. Zudem wird der angesparte Betrag in den meisten Fällen auf einmal ausgezahlt. Ein Wahlrecht auf eine monatliche Auszahlung besteht nicht.
Um für das Alter vorzusorgen, sind andere Sparmodelle um ein Vielfaches attraktiver, besonders, wenn jetzt erst mit der Altersvorsorge gestartet wird.
Fondsgebundene Rentenversicherung
Für die private fondsgebundene Lebensversicherung (Fondsgebundene Lebensversicherung Test)wurde eine Teilfreistellung von 15 Prozent auf den Unterschiedsbetrag zwischen der Versicherungsleistung und den entrichteten Beiträgen beschlossen. Diese sogenannte Teilfreistellung gilt auch für fondsgebundene Rentenversicherungen (Fondsgebundene Rentenversicherung Test), wenn die Rente nicht lebenslang gezahlt wird. Im Falle einer lebenslangen Rentenzahlung unterliegt weiterhin nur der Ertragsanteil der Besteuerung.
Testsieger
Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat ebenfalls Produkte zur fondsgebundenen Rentenversicherung verglichen. Folgende Anbieter konnten unter anderem ein sehr gutes Ergebnis erzielen (Stand: Februar 2018, Quelle):

Alte Leipziger
AXA
Barmenia
Condor
DBV
Gothaer
HanseMerkur
HDI
InterRisk
Signal Iduna
Württembergische

Fazit
Die fondsgebundene Rentenversicherung wird auf die jeweiligen Bedürfnisse des Versicherungsnehmers zugeschnitten. So lassen sich einerseits hohe Renditen erzielen, jedoch auch immer mit dem Risiko von hohen Verlusten. Im Umkehrschluss stellt diese Art der Versicherung auch eine risikoarme Art des Sparens dar, wenn auf eine hohe Rendite verzichtet wird. Hier gilt: Je sicherer die Anlage, desto niedriger die Rendite.
Die individuelle Zusammensetzung der Kapitalwerte, ganz nach Wunsch des Kunden, macht die fondsgebundene Rentenversicherung besonders attraktiv, wenn der Sparer risikoarm sparen möchte.
Betriebliche Altersvorsorge
Zum Jahreswechsel wurde die betriebliche Altersvorsorge (Betriebliche Altersvorsorge Test) durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz reformiert. Im Zuge dessen wurde der steuerfreie Höchstbetrag angehoben. Arbeitnehmer können nun 8 Prozent anstatt lediglich 4 Prozent ihres Gehalts ohne Abzug von Steuern in die Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse, Direktversicherung oder per Direktzusage einzahlen. Weitere 1800 Euro können unter bestimmten Bedingungen ebenfalls gespart werden.
Sozialpartnermodell
Zu den fünf Modellen der betrieblichen Altersvorsorge kommt außerdem ein fünftes hinzu: das “Sozialpartnermodell”. Mit diesem Modell sollen Arbeitgeber entlastet werden. Es wird die Höhe der Beiträge, die der Arbeitgeber zahlt, festgelegt. Er muss jedoch nicht mehr für die zugesagte Summe haften. Vielen Arbeitgebern war die betriebliche Altersvorsorge bis jetzt zu riskant, da den Arbeitnehmern eine Mindestrente garantiert werden musste. Weiterhin wird auch die betriebliche Altersvorsorge nicht mehr voll auf die Grundsicherung angerechnet.
Staatliche Förderung
Weiterhin werden Arbeitgeber staatlich gefördert, wenn sie Geringverdienern mit einem Einkommen bis 2.200 Euro eine Betriebsrente zahlen. Der Staat erstattet dem Unternehmen bis zu 144 Euro, wenn die gezahlte Betriebsrente jährlich bis zu 480 Euro beträgt. Dem Sozialverband VdK Deutschland zufolge soll die Betriebsrente somit wieder attraktiver werden, um Geringverdiener besser vor Altersarmut zu schützen.
Testsieger
In einem aktuellen Rating des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung konnten neun Anbieter einer betrieblichen Altersvorsorge mit “exzellent” bewertet werden (Stand: Februar 2018, Quelle):

Allianz
Alte Leipziger
AXA
Bayern-Versicherung
Generali
HDI
Nürnberger
Stuttgarter
Swiss Life

Fazit
Die betriebliche Altersvorsorge sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden. Der Sparer kann selbst entscheiden, wieviel er monatlich zusätzlich sparen möchte. Je nach Betrag fallen die Zuschüsse sehr hoch aus. Zudem verringert sich der zu versteuernde Anteil und die Sozialabgaben des Einkommens.

Gesetzliche Rentenversicherung
Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung ist im Januar von 18,7 Prozent 18,6 Prozent gesunken. So werden Arbeitnehmer um insgesamt 600 Millionen Euro jährlich entlastet. Steigendes Gehalt und sinkende Arbeitslosenzahl machen die Senkung der Beiträge möglich.
Gutverdiener ärgern sich indes über eine Erhöhung der Beritragsbemessungsgrenze von 5.700 Euro auf 5.800 Euro in den neuen Bundesländern und von 6.350 Euro auf 6.500 Euro in den alten Bundesländern. Mit der Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze sind auch die monatlichen Beiträge gestiegen.

Gesamtfazit
Ganz allgemein sollte sich jeder Gedanken über eine private Altersvorsorge machen, zusätzlich zu der gesetzlichen, da diese im Alter nicht ausreicht, um den Lebensstandard zu halten. Die Auswahl der Altersvorsorgeprodukte 2018 sowie deren Anbieter ist immens, sodass Sparer garantiert ein passendes, individuelles Sparmodell für sich finden.
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Hamburg testet Bürgerversicherung für Beamte
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Hamburg testet Bürgerversicherung für Beamte

Dieses Jahr ist es nun soweit – Hamburg führt im August ein Modell der Bürgerversicherung ein und lässt junge Beamte selbst entscheiden, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern lassen. Dieser Test trifft, wie erwartet, nicht nur auf Zuspruch.

Aktueller Stand zur Bürgerversicherung
Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) hat Grund zur Freude: Hamburg testet ab August 2018 als erstes Bundesland ein Modell der Bürgerversicherung und ebnet damit jungen Beamten den Weg in die gesetzliche Krankenversicherung. Die Senatorin hofft, dass später weitere Personengruppen folgen können.
Ziel der Bürgerversicherung ist, das duale System zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung in den Hintergrund zu stellen und eine gesundheitliche Grundversorgung für die Allgemeinheit zu schaffen. Alle Bürger, ungeachtet ihres sozialen Standes, würden in eine gesetzliche Krankenkasse einzahlen und bei Bedarf aus dieser Leistungen in Anspruch nehmen. So zumindest die Vision der SPD.
Das Modell der SPD
Die Realität sieht derzeit allerdings noch anders aus. Denn ab August dieses Jahres können erstmal nur junge Beamte das neue Modell testen und frei wählen, ob sie sich gesetzlich oder privat versichern lassen wollen. Anderen privat versicherten Personen, wie Selbstständigen wird diese Wahlfreiheit nicht gewährt.
Bisher müssen sich Beamte quasi privat versichern, erhalten aber eine besondere staatliche Fürsorge zur Kostendeckung, bekannt als „individuelle Beihilfe“. Entscheiden sich Beamte ab August für eine gesetzliche Versicherung, erhalten diese den Arbeitgeberanteil von ihrem Dienstherren – wie alle anderen Arbeitnehmer – in Form einer Pauschale ausgezahlt. Der Betrag ist gleichbedeutend mit dem Arbeitgeberanteil, den auch gesetzlich Versicherte erhalten.
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, seines Zeichens ebenfalls stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, lässt verlauten, die Hansestadt schreibe mit diesem Test „Sozialgeschichte“. Weiterhin erklärt er, Hamburg leiste „mit der Reform einen Beitrag, das Krankenversicherungssystem zu modernisieren und für mehr Wettbewerb zu sorgen“.
Erwartungen an Hamburger Testmodell
Der allgemeine Beitragssatz zur Krankenversicherung staffelt sich im Hamburger Test der Bürgerversicherung dann nur noch nach dem Einkommen und nicht mehr nach Alter, Kinderzahl, Vorerkrankungen oder anderen Kriterien, wie es bisher der Fall ist. Das bedeutet den Wegfall von Risikozuschlägen von bereits chronisch kranken Menschen. Besonders in solchen Fällen oder im Alter, kann eine private Krankenversicherung sehr teuer werden. Allgemein wäre der Wechsel eine Entlastung für privat versicherte Beamte, die vergleichsweise wenig verdienen. Einer weiteren Vorteil der GKV ist die kostenlose Mitversicherung von Familienmitgliedern ohne eigene Einkünfte.
Befürworter einer Bürgerversicherung, wie die SPD, die Grüne und die Linke, versprechen sich durch ein einheitliches System mehr Gerechtigkeit bei Qualität und Nutzung der Versicherungsleistungen, als auch bei der solidarischen Beitragsfinanzierung und möchten das Leistungsniveau der Grundversorgung für jeden Bürger erhöhen. Zudem werden höhere Einnahmen der GKV erwartet. Als zusätzlicher Effekt soll der Wettbewerb von Privatkassenärzten und Ärzten gesetzlicher Kassen entzerrt werden.
Beitragssenkung nach Konzepten der Linken
Für junge Beamte, aber auch für alle anderen Versicherten bedeutet das neue System jedoch in erster Linie eine Änderung des Beitrags für die Krankenversicherung. Derzeit gehen im Schnitt rund 15,5 Prozent des Gehalts für die gesetzliche Krankenversicherung ab, die sich aus 7,3 Prozent für den Arbeitgeber und 7,3 Prozent plus Zusatzbeitrag für den Arbeitnehmer zusammensetzen. Konzepte der Linken sagen eine Senkung des Beitrags auf 12 Prozent vorher, die die Versicherten um mehrere Millionen Euro entlasten könnten. Zudem wird der Zusatzbeitrag, den nur Arbeitnehmer entleisten, abgeschafft.
Ganz Allgemein erfreut sich das Hamburger Testmodell einer hohen Beliebtheit unter den Bürgern, da das Solidarprinzip gestärkt und die bisherige Zweiklassenmedizin abgeschafft wird, da jedem, zumindest in der Theorie, die gleichen Leistungen zur Verfügung stehen.

Kein Wechsel für langjährige Beamte
Die Hamburger Landesregierung schließt langjährige Beamte beim Test der Bürgerversicherung aufgrund des geltenden Krankenversicherungsrechts aus. Nur neuen Beamte und denjenigen, die bereits jetzt schon freiwillig zu einem höheren gesetzlichen Beitragssatz versichert sind, wird die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Versicherung überlassen.
Außerdem soll der Wechsel zwischen der individuellen Beihilfe und der Pauschale nur ein einziges Mal möglich sein, um “Optimierungsstrategien” entgegenzuwirken. Ein häufiger Wechsel der Beamten, je nach Lebenssituation zwischen der privaten Versicherung und dem neuen Testmodell, würde das Finanzierungsmodell der Bürgerversicherung schwächen, erklärt der Senat.
Ärzteverbände sind gegen Einführung einer Bürgerversicherung
Mehrere Ärzteverbände sprechen sich ganz klar gegen eine Bürgerversicherung aus. Mit dabei sind unter anderem der NAV-Virchowbund mit etwa 12.000 Mitglieder und der Spitzenverband der Fachärzte Deutschlands.
Die beiden Verbände ließen in den letzten Tagen seinen Mitgliedern ein Informationsschreiben von Dr. Dirk Heinrich, dem Bundesvorsitzenden des NAV-Virchowbunds zukommen, mit dem sich Ärzte auf Gespräche mit Patienten zum Thema Bürgerversicherung vorbereiten können. Diese gilt es den Patienten leicht verständlich zu vermitteln. In dem Informationspapier geht es um die Auseinandersetzung mit Argumenten der Befürworter und deren Entkräftung. Weiterhin kritisieren die Ärzte stark die Forderungen der SPD und sind überzeugt, dass mit Begriffen wie „Wahlfreiheit für Beamte“ und „Beitrags-Parität“ nun “knallharte Tatsachen in Richtung einer unumkehrbaren Einheitskasse geschaffen werden sollen“.
Auch auf der Website des NAV-Virchowbunds heißt es „Never change a running system!“. Dort werden unter anderem zehn Alternativen zum Hamburger Test präsentiert.
Auch der SpiFa bezieht sich in einer aktuellen Pressemeldung auf Dr. Dirk Heinrichs Informationspapier. Mit der neuen einheitlichen Gebührenordnung des Hamburger Modells “sollen die Fundamente des ärztlichen Selbstverständnisses erschüttert werden”. Dazu zählen die Freiberuflichkeit und die eigenständige Bestimmung der Vergütung.
Das Informationspapier soll neben aufklären und informieren auch verdeutlichen, dass die bevorstehenden Veränderungen enorme und unumkehrbare Konsequenzen für die Berufsausübung von Ärzten nach sich ziehen.

In Verbindung mit der Gegenwehr, die die SPD momentan von vielen Ärzteverbänden bekommt, drohen diese mit Protestaktionen, zu denen auch vorübergehende Praxisschließungen gehören.
Die PKV lehnt das Testmodell ab
Ein weiterer klarer Gegner der Bürgerversicherung ist der Verband der privaten Krankenversicherung. Gesprochen wird auf deren Website von dem “Beginn einer echten Zwei-Klassen-Medizin”, obwohl die Deutschen mit dem bestehenden System vollkommen zufrieden seien. Ein große Rolle spiele dabei die Wartezeit auf einen Arzttermin. Die PKV argumentiert, dass Wartezeiten in Deutschland für einen Arzttermin im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr kurz ausfallen. Eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV ergab dazu, dass 76 Prozent noch am selben oder spätestens am nächsten Tag einen Arzttermin erhielten, wenn sie ärztliche Hilfe benötigten. In Norwegen zum Beispiel, trifft dies nur auf 52 Prozent der Befragten zu.
Auch das Leistungsspektrum könne sich sehen lassen, denn jeder Deutsche, egal ob privat oder gesetzlich versichert, hat freie Arztwahl und den Zugang zu jedweder medizinischer Technik.
Weiterhin fürchtet der Verband, dass womöglich tausende Arztpraxen schließen müssen, da niedergelassene Ärzte im Falle einer Bürgerversicherung jährlich mehr als sechs Milliarden einbüßen müssten. Im Schnitt bedeutet das über 50.000 Euro Verlust pro Arztpraxis.
PKV sieht Stagnation des Wettbewerbs anstatt Stärkung
Während die SPD der Meinung ist, das neue System stärke den Wettbewerb, sieht der Verband der privaten Krankenversicherung das Gegenteil kommen.
Der momentane Wettbewerb zwischen der GKV und der PKV sichere medizinischen Fortschritt, da die private Krankenversicherung häufig neuartige Therapien und Geräte erstattet, woraufhin auch die gesetzliche Krankenkasse auf den Zug mit aufspringt. Die Reform jedoch würde dieses Prinzip zum Erliegen bringen.
Auch die GKV lehnt die Bürgerversicherung ab
Die gesetzliche Krankenversicherung warnt ebenfalls vor der Einführung der Bürgerversicherung.
“Die offensichtlichen Probleme der privaten Krankenversicherung dürfen nicht auf dem Rücken der Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung gelöst werden” ließ die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, in ihrem Statement zur Bürgerversicherung verlauten. Sie kritisierte dabei die individuellen Wechseloptionen von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte. Daraus können höhere Arzthonorare für privat Versicherte resultieren, die zu Lasten gesetzlich Versicherter angeglichen werden. Das wiederum würde, entgegen den Konzepten der Linken, zu höheren Beitragssätzen führen.
Pfeiffer ärgere zudem die Tatsache, dass die Versorgung in GKV immer wieder schlecht geredet wird und beispielsweise für Beamte nicht zumutbar sei.

Chef der TK warnt vor zu viel Aktionismus
Jens Baas, der Chef der Techniker Krankenkasse, sieht durchaus Potenzial für eine einheitliche Versicherung. „Früher oder später müssen wir den Weg in einen einheitlichen Versicherungsmarkt finden“, ließ er in einem Interview verlauten. Der Weg in eine einheitliche Versicherung solle jedoch sorgfältig geplant und nicht überstürzt werden. Baas sagte weiterhin, die Politik dürfte nicht in einen Aktionismus verfallen.
Ein Belastung für gesetzlich Versicherte sieht der TK-Chef darin, „wenn teure Versicherte aus der privaten Krankenversicherung wieder in die Solidargemeinschaft integriert werden, nachdem sie sich in jungen Jahren dem System entzogen haben“. Von der freiwilligen Wechseloption sollten deshalb in erster Linie privat Versicherte profitieren, die aufgrund ihres hohen Alters ihre Beiträge nicht mehr zahlen können oder durch Risikozuschläge sehr belastet werden, weil sie chronisch krank sind.
Wie bereits erwähnt, schließt Hamburg jedoch langjährige Beamte von der Wechseloption aus.
Andere kritische Stimmen
Ulrich Silberbach, der Vorsitzende des Beamtenbundes, sagt dagegen in einem Statement: “Das Einheitsversicherungsmodell der SPD löst weder die finanziellen oder strukturellen Probleme der gesetzlichen Krankenversicherung, noch sorgt es für mehr Gerechtigkeit. Im Gegenteil, mangels Konkurrenz und Quersubventionierung werden am Ende alle gesetzlich Versicherten schlechter versorgt sein als heute und die, die es sich leisten können, werden sich qualitativ hochwertige ärztlich Versorgung auf dem “Markt” dazu kaufen.”
Der CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn verweist in einem Interview mit dem Magazin Stern darauf, dass “die Einheitskasse ist für alle ist derzeit nun mal nicht so wichtig, wie der Zusammenhalt der Gesellschaft“ und fordert die SPD auf, das Thema Bürgerversicherung erst einmal zurückzustellen.
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Mediation: Unterschiede aktueller Rechtsschutz-Testsieger

Bei der Mediation geht es weniger darum, einen Streit beizulegen, als ihn nachhaltig zu lösen. Gerade zur Vermeidung teurer Gerichtsverfahren bieten mittlerweile Rechtsschutzversicherungen durchweg die Vermittlung eines Mediators an. Dass auch gesamtgesellschaftlich diese Form der Konfliktbewältigung an Bedeutung gewinnt, dies bestätigen Umfragen unter der Bevölkerung ebenso wie Wissenschaftler. Verbraucher haben aber nicht immer die freie Wahl, wie und von wem sie ihren Konflikt lösen lassen können. Hier unterscheiden sich selbst aktuelle Testsieger voneinander.
Stand der Mediation in Deutschland
In Deutschland hat in Umfragen eine Mehrheit der Menschheit großes Vertrauen in den Erfolg von Mediationen und zieht diese Form einem Gerichtsverfahren in der Regel vor. Aus Sicht der Wissenschaftlerin Dr. Kriegel-Schmidt von der BTU Cottbus stellt Mediation zudem das Ergebnis eines Wandels in unserer Kommunikationskultur dar bzw. führt Mediation diese Wandel mit herbei. „Mediation ist in all dem ein Modus, Druck aus Beziehungen herauszunehmen und Vielfalt fruchtbar zu machen“, erklärt Dr. Kriegel-Schmidt in einem aktuellen Interview. (Deutsche Stiftung Mediation, 21.10.2017)
In Deutschland sei das Thema Mediation in letzter Zeit von einer Vielzahl verschiedener Organisationen und Netzwerke nach vorne gebracht worden. „Mediation ist im Unterschied zu anderen Ländern eine echte Grasrootbewegung. Seit kurzem beginnt sich die Forschung auf vergleichbarer Basis zu konsolidieren. Internationale Kooperationen im Bereich Mediation finden unter Mitwirkung von Akteuren aus Deutschland statt.“ Und auch das Verständnis unter jungen Menschen scheint in Sachen Mediation weit verbreitet zu sein. Die Dozentin erzählt dazu aus ihrer Erfahrung, „dass mindestens 60 % jedes Jahrgangs von Mediation in irgendeinem Zusammenhang schon einmal gehört hat. In einigen Fächern scheint es bei Studienanfängern sogar fast niemanden mehr zu geben, der von Mediation nicht schon einmal irgendwie in seiner Schulzeit gehört hat oder durch Mediation zumindest tangiert war, wie zum Beispiel durch Schülermediation. Sie sehen, es kommt also langsam Bewegung ins Spiel.“ (ebd.)
Mediation ist übliche Leistung der Rechtsschutzversicherung
Im Bereich der privaten Rechtsschutzversicherung hat es sich etabliert, dass den Versicherungsnehmern die Möglichkeit einer Mediation angeboten wird. Das ist für alle Beteiligten – den Versicherer eingeschlossen – eine attraktive Alternative zu möglicherweise kostspieligen Gerichtsverfahren. Unter den jüngsten Testsiegern (Rechtsschutzversicherung Test) weisen einige Versicherer besonders prominent auf ihren Mediation-Service hin.
So gehört die Mediation als „intelligente Konfliktlösung“ zu den wichtigen Serviceleistungen der KS/Auxilia. Bei der ARAG und der ROLAND enthält jede Tarifvariante der Rechtsschutzversicherung die Mediation. Die ERGO, deren Rechtsschutzversicherung ebenfalls über den Testsieger D.A.S. vertrieben wird, weist direkt auf den Service der Mediation hin.

Eher Telefonisch: Shuttle-Mediation ist verbreiteter als Face-to-Face-Vermittlung
Von den genannten Versicherern bieten alle eine telefonische Mediation an. Diese Variante wird auch Shuttle-Mediation genannt, weil der Vermittler zwischen dem Gespräch mit dem Versicherten und mit der Gegenseite wie ein Shuttle hin und her wechselt. Dagegen bietet ADVOCARD, ebenfalls Testsieger, zusätzlich noch die Face-to-Face-Mediation an. Hier wird von Angesicht zu Angesicht jede Streitpartei an einen Tisch gebracht. Bei der ARAG haben Kunden die Wahl, Konflikte persönlich oder telefonisch von einem Mediator lösen zu lassen.
Ein Grund dafür, dass die Mehrzahl der mit Bestnoten ausgezeichneten Rechtsschutzversicherer die telefonische Mediation bevorzugt, dürfte die dadurch gegebene Distanz und Sachlichkeit sein. Die Emotionen können beim Shuttle-Verfahren weniger hochkochen. Und vermutlich ist es den meisten Versicherten lieber, die Gegenpartei nicht persönlich konfrontieren zu müssen. Zumal die unpersönliche Konfliktbearbeitung den Alltag weniger belastet als persönliche Gesprächstermin dies sicherlich tun würden.
Die Vorteile der persönlichen Mediation
Allein im Großraum Berlin finden sich zahlreiche Agenturen, die Mediationen durchführen. Sei es, ein Konflikt im Unternehmen oder der Streit in der Familie. Die große Stärke liegt dabei in der persönlichen Mediation vor Ort. Anstelle der objektiven Distanz tritt hier die vertrauensvolle Beziehung der Betroffenen zum Mediator bzw. Mediatoren-Team. Verständnis für die Belange der Konfliktparteien kann von Angesicht zu Angesicht mitunter glaubhafter aufgebracht werden, als am Telefon. Die Mediation ist weniger anonym, was ein wichtiger Vorteil der persönlichen Mediation ist.
Engagieren sich mehrere Mediatoren als Team für die Lösung eines Konflikts, können unterschiedliche Perspektiven auf einen Fall zur Streitbeilegung genutzt werden. Dagegen wird von den Rechtsschutzversicherungen in der Regel ein einzelner Mediator beauftragt. Dabei handelt es sich meist um erfahrene Juristen, die für die Betroffenen Wege zur Vermeidung von Gerichtsverfahren ausloten. Die Präsenzmediation bietet eine bessere Möglichkeit, sich in die unterschiedlichen Befindlichkeiten hineinzuversetzen.

3 Fragen, 3 Antworten: Sosan Azad (Streit Entknoten GmbH)
3 Fragen haben wir an Frau Sosan Azad, Geschäftsführerin der Streit Entknoten GmbH, gestellt. Ihr Büro für Mediation und Interkulturelle Kommunikation vermittelt bei Konflikten innerhalb von Familien und Organisationen. Streit Entknoten ist zudem Anbieter von Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Wir bedanken uns bei Frau Azad für das Beantworten unserer Fragen.

1. Nun haben Sie und Ihre Kollegen sich auf die Mediation vor Ort mit den Betroffenen spezialisiert. Werden Konflikte auf diese Art nachhaltiger gelöst im Vergleich zum rein telefonischen Vermitteln?
Unser Ansatz und Verständnis von Mediation ist, dass Menschen sich vor Ort begegnen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Daher können wir diese Verfahren nicht miteinander vergleichen.
2. Die Mitglieder des Kompetenzteams von Streit Entknoten kommen aus unterschiedlichen Disziplinen. Wie wirkt es sich auf die Mediation aus, neben juristischer Expertise noch weitere Fachkenntnisse einbringen zu können?
Fachexpertise hat eine gewisse Auswirkung auf eine Mediation. Ein Mediator, der z.B. über eine Ausbildung und Praxis als Sozialarbeiter, Psychologe o.ä. in seinem Grundberuf verfügt, wird bei Familien-, Partner- oder Konflikten mit Jugendlichen schneller den Sachverhalt verstehen als ein Mediator mit einen Hintergrund als Angestellte einer Verwaltungsbehörde. Diese hat wiederum mehr Erfahrungen mit innerbetrieblichen Konflikten in Institutionen. Doch grundsätzlich ist Mediation ein strukturiertes Verfahren, das jeder ausgebildete Mediator in jedem Bereich gleich gut anwenden kann.
Das betrifft in meinem Unternehmen z.B. den Schwerpunkt Integration von Migranten/Geflüchteten. Eigene Migrationserfahrungen können bei Mediationen mit diesem Schwerpunkt durchaus helfen, die Situationen von geflüchteten Menschen bessere und tiefer gehend zu verstehen, sie ggf. der Gegenseite, die diese Erfahrungen nicht hat, besser zu vermitteln und die Medianden dabei zu begleiten, zu guten Lösungen für beide Seiten zu kommen.
3. Die Versicherer werben mit Erfolgsquoten ihrer Mediatoren von 75 Prozent und mehr – wohl weil die Kosten eines Rechtsstreits vermieden werden konnten. Können Sie und Ihr Team ähnlich häufig Erfolge verzeichnen? Und wie definiert man bei Streit Entknoten eine erfolgreiche Mediation?
Erfolgreich ist für uns, wenn beide Seiten mit der Lösung einverstanden und bereit sind, an diesen Lösungen zu arbeiten und/oder sie umzusetzen um den Konflikt nachhaltig zu lösen. Das ist natürlich nicht immer der Fall. Doch auch schon kleine Veränderungen können viel an einem Konflikt ändern. Vor allem, wenn die Mediation eine Situation geschaffen hat, dass jede Konfliktpartei die Gegenseite mit ihrer Position und den dahinter liegenden Interessen und Gefühlen ohne Stress erst einmal hören und im besten Fall nachvollziehen oder gar verstehen konnte.
Wir haben keine Evaluationen und Erhebungen durchgeführt. Aus dem Feedback unserer Medianden können wir jedoch schließen, dass die Mehrzahl die Mediation als hilfreich bezeichnet hat.

Zahlt die Rechtsschutzversicherung für selbst gewählte Mediatoren?
Die Anbieter von Rechtsschutzversicherungen unterscheiden sich voneinander auch dadurch, wie die Mediation zustande kommt. Erfasst der Versicherungsschutz auch die Kosten für einen selbst gewählten Mediator oder bestimmt der Versicherer jemanden für die Konfliktlösung? Hier bieten auch die jüngsten Testsieger nicht immer die Möglichkeit, dass die Versicherungsnehmer über den Mediator entscheiden können. Ein Vergleich von Rechtsschutzversicherungen aus dem Jahr 2013 zeigt, wie flexibel die Versicherer in dieser Frage waren. Die D.A.S., die WGV, Advocard, Auxilia, Roland, Arag und andere Anbieter mit sonst hervorragenden Testergebnissen leisteten zum Zeitpunkt der Studie von Mediation GmbH fairmitteln&fairfinden nur für von ihnen selbst vermittelten Mediatoren. (Mediation und Rechtsschutz – eine Studie)
Die Allianz stellte sich im besagten Vergleich als einer der wenigen Versicherer heraus, bei dem Kunden die Wahl geboten wird. Damit ist sie der einzige Testsieger, der nicht über die Person des Mediators entscheidet. Für die Betroffenen kann bei einem vom Versicherer bestimmten Mediator der Eindruck entstehen, dass um jeden Preis ein Gerichtsverfahren verhindert werden soll. Schließlich müsste der Versicherer dann mehr leisten als die Mediation kostet. Es kommt dann auf den einzelnen Konfliktvermittler an, durch Vertrauen und Engagement solche Befürchtungen auszuräumen.

Angebote vom Makler für Tarife mit bester Mediation-Leistung
Für die Entscheidung zwischen verschiedenen Rechtsschutzversicherungen lohnt sich angesichts der Unterschiede in puncto Mediation ein Blick in die konkreten Versicherungsbedingungen. Weil gewöhnliche Tarifrechner diese Leistung häufig nicht berücksichtigen, kann ein unabhängiger Makler auf Wunsch gezielt Angebote einholen.
Gängige Tarifrechner weisen im Leistungsvergleich zwar aus, ob und in welchem Ausmaß Mediationen versichert werden. Aber über die Wahl des Mediators wird meistens keine Auskunft gegeben.

Fazit
Dass die Mediation eine veritable Alternative zum Gerichtsstreit ist, das ist einer zunehmenden Zahl von Menschen bekannt. Das Konzept der Lösung von Konflikten mittels Kommunikation wird der nächsten Generation bereits früh nahegebracht. So haben irgendwann auch die Rechtsschutzversicherer die Mediation als Mittel zur Vermeidung größerer Kosten erkannt. Verbraucher können von jedem Versicherer erwarten, dass die Mediation mitversichert ist. Nur die Wahlfreiheit hat sich noch nicht am Markt durchgesetzt. Nur wenige der ansonsten mit Topnoten ausgezeichneten Anbieter erlauben es den Kunden, selbst einen Mediator zu bestimmen.
Mit Blick auf die Testberichte zur Rechtsschutzversicherung lässt sich sagen, dass mit Berücksichtigung von Mediationsverfahren über die Kosten hinaus einige Anbieter besser abschneiden würden als sie es bislang tun. Doch noch überprüfen die Tests Rechtsschutzversicherer nicht auf den Aspekt des konkreten Mediationsangebots. Es wird in der Regel lediglich darauf geschaut, ob die Vermittlung eines Konflikts grundsätzlich mitversichert ist oder nicht. Wer bei der Wahl eines Anbieters darauf besonderen Wert legt, ist mit der persönlichen Beratung eines unabhängigen Versicherungsexperten besser bedient.
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Ohne Zahnzusatzversicherung erhalten Patienten meist Zahnfüllungen aus Amalgam. Doch nicht jedem ist die Quecksilber-Legierung geheuer. Mediziner sehen jedoch keinen Grund zur Besorgnis. Um in Zukunft global auf das giftige Metall verzichten zu können, unterzeichneten über 75 Nationen die Minamata-Konvention. Diesen Samstag startet die erste Quecksilber-Konferenz in Genf.
Minamata Quecksilber-Konvention: Unterzeichner treffen sich zur ersten Konferenz
Die Zukunft der zahnmedizinischen Versorgung in Europa wird unter anderem anhand der weiteren Verwendung von Quecksilber-Amalgamen entschieden. Um langfristig den globalen Verbrauch und Einsatz von Quecksilber zu überwinden, wurde im Rahmen der Vereinten Nationen ein Vertrag aufgesetzt. Ihm beizutreten sind alle Staaten eingeladen. Die jetzt schon an der Quecksilber-Konvention teilnehmenden Nationen entsenden nun erstmals Vertreter zu einer gemeinsamen Konferenz.
Am Samstag und Sonntag finden in Genf die ersten Treffen zur Vorbereitung der 1. Konferenz der Minamata Konvention statt. In den darauffolgenden Tagen werden Repräsentanten aus aktuell 75 Unterzeichnern über den Weg in eine quecksilberfreie Welt beraten.

Was ist die Minamata Quecksilber-Konvention?
Bei der Minamata-Konvention handelt es sich um einen weltweiten Vertrag zum Schutz von Mensch und Umwelt vor den schädlichen Folgen des Quecksilbers. Ins Leben gerufen wurde das Vorhaben vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen, UNEP.
Seinen Namen erhielt der Vertrag in Gedenken an die japanische Minamata Bucht, wo unbehandeltes Abwasser einer Chemieanlage in die Bucht lief und zur Quecksilbervergiftung der gleichnamigen Stadt führte.

Zahnärzte weltweit unterstützen Anti-Quecksilber-Konvention
Vonseiten der zahnärztlichen Organisationen erfährt die Minamata-Konvention internationale Unterstützung. Schließlich arbeiten Zahnärzte global mit Amalgam als Füllmaterial der Wahl. Weltweit bedeutet die geplante Abkehr vom Quecksilber jedoch nicht nur den verbesserten Schutz von Umwelt und Gesundheit. Auf der anderen Seite muss zu jeder Zeit auch ein Kompromiss gefunden werden, die zahnmedizinische Versorgung zu gewährleisten. (s. FDI vom 06.06.2017)
Amalgam spielt in der zahnmedizinischen Gesundheit eine zentrale Rolle. Auch was die Versorgung der Patienten betrifft. Die Krankenkassen übernehmen problemlos die Kosten für Füllungen aus Amalgam. Bei anderen Materialien müssen die gesetzlich Versicherten entweder selbst die Rechnung bezahlen oder sie bei ihrer privaten Krankenzusatzversicherung einreichen. (Krankenzusatzversicherung Test)
Ablehnung von Amalgam: Angst vor Quecksilbervergiftung
Bedenken und Ängste gegenüber Amalgam als Füllmaterial bestehen in der Bevölkerung seit Jahren. Auslöser dafür dürfte vor allem die Tatsache sein, dass Amalgam eine Legierung aus Quecksilber und anderen Metallen ist. Laien ist dabei dieser Verbundstoff nicht geheuer, weil sie um die Giftigkeit von Quecksilber wissen. Die Gefahren für Umwelt und Gesundheit des Menschen, welche von purem Quecksilber ausgehen, sind schließlich der Beweggrund der Vereinten Nationen, die Minamata-Konvention voranzutreiben.
Der Streit um die Unbedenklichkeit bzw. die Schädlichkeit von Amalgam im Zahn wird auch unter Medizinern und Wissenschaftlern geführt. Aus diesem Grund zählt Amalgam zu den am häufigsten und gründlichsten untersuchten Füllstoffen. Im Vergleich dazu wurden Kunstoff- oder Keramiklösungen deutlich seltener einer wissenschaftlich-medizinischen Prüfung unterzogen. Der Vorwurf seitens der Amalgam-Gegner lautet dabei, dass man das Material aufgrund seiner technischen Eigenschaften bevorzugt behandeln würde und dabei die gesundheitlichen Folgen vernachlässige. Dagegen ist sich die zahnärztliche Zunft weitestgehend einig über die Ungefährlichkeit von Amalgam.

Bundeszahnärztekammer: Nachweis für folgenschwere Erkrankungen fehlt
Es ist die offizielle Position der Bundeszahnärztekammer, dass aus medizinischer Sicht kein Grund für eine Ablehnung vom Amalgam zu erkennen ist.
»Keine Studie konnte den Nachweis für die These erbringen, dass das Vorhandensein von Amalgamfüllungen in einem ursächlichen Zusammenhang mit degenerativen Krankheiten, Nierenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, der Störung kognitiver Funktionen, Frühgeburten, Fehlgeburten oder sonstigen unspezifischen Symptomen steht.«
Quelle: BZAEK.de vom Mai 2017

FVDZ: Angst vor Amalgam wissenschaftlich unbegründet
Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Meyer vom Freien Verband Deutscher Zahnärzte e. V. (FVDZ) äußerte sich in einem Interview deutlich zum Thema. Was Meyer an der Diskussion um Amalgam primär stört, ist der Mangel an wissenschaftlich-medizinischen Grundlagen für die Ablehnung in der Politik und der Bevölkerung. So sagt FVDZ-Mitglied Meyer in Bezug auf einen Beschluss des EU-Parlaments zum Ende von Amalgam: »Da ich selbst im wissenschaftlichen Vorfeld unter anderem in die Entscheidungsfindung zum Minamata-Übereinkommen eingebunden war, kann ich nur bestätigen, dass die Beschlüsse des Europaparlaments zum zahnärztlichen Amalgam nicht auf wissenschaftlicher Forschung basieren…Somit ist die Parlamentsentscheidung aufgrund der Einsprüche nationaler zahnärztlicher Organisationen als ein Kompromiss zu betrachten.« (ZahnvorsorgePlus vom 08.08.2017)
Nach Alternativen zur Quecksilberlegierung gefragt, sieht Meyer in einer flächendeckenden Vorsorge die einzig seriöse Lösung. (s. ebd.) Denn wo Zahnärzte nicht bohren müssen, wird auch kein Amalgam eingesetzt. Aber selbst dann handle es sich um einen medizinisch vertretbaren Kompromiss, den man wie bei jeder ärztlichen Behandlung eingehen müsse. »Aufgrund meiner eigenen Mitarbeit in den Wissenschaftskomitees der Weltzahnärzteschaft (FDI) sowie der europäischen Zahnärzte (CED) weiß ich, dass Amalgam als Füllungsmaterial unter Wissenschaftlern weitestgehend unumstritten ist und als vernünftiger medizinisch vertretbarer Kompromiss zur Wiederherstellung zerstörter Zähne gilt.«
Kassenleistung Amalgam
Wer aus einem ungutem Gefühl heraus oder auch nur aus ästhetischen Gründen seine Zähne nicht mit Amalgam gefüllt bekommen möchte, für den bleiben Kunststoff- oder Keramikfüllungen. Doch hier müssen Patienten mindestens einen Teil der Kosten selbst tragen. Ohne Zahnzusatzversicherung (Zahnzusatzversicherung Test) bleibt gerade Menschen mit anfälligen Zähnen oft nur die Kassenleistung Amalgam.
Sollte in Zukunft die Quecksilber-Legierung tatsächlich als Füllmaterial europaweit verboten werden, müssen bis dahin die Krankenkassen andere Materialien zur Regelleistung erklären. Andernfalls könnten sich Menschen mit geringem Einkommen entsprechende Behandlungen nicht mehr leisten. Auch vor diesem Hintergrund empfehlen Zahnmediziner wie Prof. Dr. Dr. Georg Meyer vom Freien Verband Deutscher Zahnärzte eine gründliche Zahnvorsorge als bestes Mittel.
Fazit
Zumindest für den EU-Raum ist der Einsatz von Amalgam auch in den kommenden Jahren erlaubt. Hier wird sich für Zahnärzte und Patienten erst einmal nichts verändern. Auf der Genfer Quecksilber-Konferenz wird es vor allem um eine Reduktion von Quecksilber in der Industrie gehen. Die wissenschaftlichen und medizinischen Befürworter von Amalgam konnten sich bei den bisherigen Regelungen durchsetzen. Der günstige Füllstoff mit nützlichen Materialeigenschaften wird bis zu seinem Verbot vor allem als Abfallprodukt eine Rolle spielen.
Das wichtige Problem der ordnungsgemäßen Entsorgung von Quecksilber-Füllungen durch die Zahnärzte wird in Deutschland schon länger gesetzlich geregelt. Die jüngste EU-Quecksilberverordnung überträgt laut Bundeszahnärztekammer größtenteils deutsche Standards auf alle übrigen EU-Mitgliedsstaaten. Patienten, die kein Amalgam in ihren Zähnen wollen, müssen weiterhin eine Keramik- oder Kunststofffüllung selbst bezahlen – oder eine Zahnzusatzversicherung abschließen.
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Zu gleich drei Umfragen wurden zu Beginn dieses Monats Ergebnisse veröffentlicht. So sei die Sorge um die Rentenlücke bei der Mehrheit vorhanden. Ein getrübtes Bild in Sachen Altersvorsorge zeichnet dagegen die zweite Umfrage unter Frauen, wonach nur ein kleiner Teil privat fürs Alter spart. Zuletzt wurden junge Deutsche auf das Thema angesprochen, die scheinbar mehrheitlich resigniert haben.
Mehrheit ist sich Rentenlücke bewusst
In deutschen Haushalten ist die Befürchtung verbreitet, im Alter den gewohnten Lebensstandard nicht mit der gesetzlichen Rente allein halten zu können. Knapp über die Hälfte der Teilnehmer an einer Forsa-Umfrage äußerte sich entsprechend. Vor allem kam die von Union Investment beauftragte Umfrage zu dem Ergebnisse, dass 77 Prozent privat vorsorgen. 46 Prozent der Befragten zeigten sich sogar bereit, für einen früheren Renteneintritt mehr privat vorzusorgen. (procontra-online vom 02.08.2017)
Mit ihrer privaten Altersvorsorge gaben sich knapp 40 Prozent zufrieden. Die Möglichkeiten sind in der Tat vielfältig. Die einzelnen Altersvorsorgearten eignen sich nicht für jeden Sparer pauschal. Wichtig ist immer, dass die richtige Altersvorsorge gewählt wird. (Altersvorsorge Test) Dass die Mehrheit der von Forsa befragten nicht glücklich mit der Form ihrer Altersvorsorge sind, könnte an unpassenden Sparprodukten liegen.
Eine von drei Frauen sorgt privat vor
Zu einem anderen Ergebnis kam die im Auftrag von Amundi Asset Management durchgeführte Umfrage von YouGov unter 1.000 Frauen. Die Befragten im Alter zwischen 35 und 55 Jahren beschäftigen sich demnach zu 44 Prozent gar nicht mit dem Thema Altersvorsorge. Wirklich fürs Alter ansparen würden lediglich ein knappes Drittel der Frauen. 37 Prozent sparen nur unregelmäßig. Nach dem wichtigsten Aspekt befragt, antworteten mehr als die Hälfte mit „Sicherheit“. (procontra-online vom 02.08.2017)
Wie die Ergebnisse dieser zweiten Umfrage zeigen, könnte ein Teil von ihnen mit besserem Wissen um die Möglichkeiten der privaten Altersvorsoge zum Sparen bewogen werden. Die Komplexität der Materie erfordert in jedem Fall kompetente und vertrauensvolle Beratung. Für jeden Einzelfall muss nämlich genau durchgerechnet werden, welche Form der Altersvorsorge sich jeweils lohnt.
Haben junge Deutsche resigniert?
Von einer dritten Umfrage wurden vorherige Woche ebenfalls die Ergebnisse bekannt. Im Auftrag der Postbank führte TNS Emnid eine Befragung durch. Insgesamt 1.107 Deutsche nahmen daran teil. Interessant ist an den Ergebnissen, wie sich junge Menschen zur privaten Altersvorsorge verhalten. Von den 16- bis 29-Jährigen befürchten demnach fast 35 Prozent finanzielle Einschnitte im Alter. Doch diese Gruppe unternimmt nichts gegen diesen Einkommensverlust. Der Anteil derer, die schon mit junge Jahren privat vorsorgen beträgt rund 39 Prozent. (cash-online.de vom 03.08.2017)
Die Ergebnisse ergänzte Karsten Rusch von der Postbank wie folgt: »Je jünger der Arbeitnehmer und je ferner das Renteneintrittsalter, desto größer fällt die zu erwartende Rentenlücke aus, das heißt die Differenz zwischen dem letzten Nettoeinkommen und der gesetzlichen Rente.« Dass diese Gruppe der Befragten auf eigene Vorsorgemaßnahmen bewusst verzichte erklärte sich Rusch so: »Offenbar bezweifeln viele junge Deutsche, dass sie aus eigener Anstrengung in der Lage sind, diese Lücke zu schließen – und unterlassen als Konsequenz jegliche Vorsorgeleistung.« (ebd.)

Wahl-O-Mat: Altersvorsorge in den Wahlprogrammen
Anhand der Wahlprogramme der Parteien zur kommenden Bundestagswahl ließ es sich das Deutsche Institut für Altersvorsorge nicht nehmen und baute einen eigenen Wahl-O-Maten. Mit 34 Antworten wird den Nutzern die Partei mit der größten inhaltlichen Übereinstimmung gefunden.
Zur Wahldiagnose des DIA.

Kompetente Rentenberatung von Experten
Wenn es um eine kompetente Rentenberatung geht, dann haben Verbraucher grundsätzlich immer zwei Ansprechpartner. Bei Fragen zur gesetzlichen Rente weiß die Deutsche Rentenversicherung am besten, mit welchen Abzügen zu rechnen ist und wie man sie abfedern kann. Spätestens mit dem 50. Geburtstag sollte dieser Service auch in Anspruch genommen werden. Dabei kann einem auch geholfen werden, wenn es um die eigene Riester-Rente geht. (Riester-Rente Test)
Zum anderen sind unabhängige Versicherungsmakler die beste Anlaufstelle, wenn es um den Beginn der privaten Altersvorsorge geht. Die Optionen sind zahlreich. Jedes Produkt wird in unterschiedlichen Varianten von vielen Anbietern bereitgehalten. Ob nun eine private Rentenversicherung (Private Rentenversicherung Test) oder eine Kapitallebensversicherung (Kapitallebensversicherung Test) die bessere Wahl ist, das findet man zusammen mit dem Experten heraus.
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